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Hauptstadt im Plus

Berlin ohne neue Schulden im Jahr 2012

Durch Ausgabendisziplin und eine gute Einnahmeentwicklung hat Berlin erstmals seit 2008 wieder ein Finanz-Plus von 622 Millionen Euro erzielt. Die Bundeshauptstadt ist somit ohne neue Schulden durch das Haushaltsjahr 2012 gegangen.

Berlin ist im Jahr 2012 ohne neue Schulden ausgekommen. Erstmals seit 2008 konnte die stark verschuldete Hauptstadt das vergangene Haushaltsjahr mit einem Plus abschließen. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) erklärte, es sei ein Finanzierungsüberschuss von 622 Millionen Euro verbucht worden. Somit sei man nicht nur ohne neue Schulden durch das Jahr gekommen, sondern könne zudem auch nach Jahresabschluss über 300 Millionen Euro tilgen.

Eigentlich hatte man geplant, 915 Millionen Euro neue Kredite aufzunehmen. Im Jahr 2008 wurde zuletzt ein Plus von 980 Millionen Euro erwirtschaftet. Zum Abbau des riesigen Schuldenberges von 64 Milliarden Euro wurden damals 940 Millionen Euro eingesetzt.

Konsolidierungskurs gehalten

Ein Grund für die positive Entwicklung sei die Ausgabendisziplin der Hauptstadt sowie die gute Einnahmeentwicklung, erklärt der Finanzsenator. Berlin halte erfolgreich seinen Konsolidierungskurs und die Ausgaben der Bundeshauptstadt sollten maximal um 0,3 Prozent steigen.

Weniger Ausgaben für die Risikoabschirmung der ehemaligen Bankengesellschaft Berlin stünden nach Angaben der Finanzverwaltung auf der Ausgabenseite. Außerdem hätten niedrigere Zinsen und Personalausgaben zu dem Plus am Jahresende beigetragen. Berlin habe zudem die Steuereinnahmen 2012 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 1,5 Milliarden Euro steigern können.

(Norman Schönfeld)


 


 

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