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BER: Volksbegehren Nachtflugverbot – Bedeutung für Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg

Nachtflüge nicht mehr als Standortvorteil

Ein striktes Nachtflugverbot stellt einen deutlichen Nachteil für den Standort Berlin und den BER dar, der sich unter diesen Umständen nur schwer zu einem internationalen Drehkreuz entwickeln kann. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck versucht derweil den passenden Kompromiss in Sachen Nachtflugverbot zu finden, um einerseits seinen Koalitionspartner und andererseits die Wähler nicht gegen sich aufzustellen. In einem Krisengipfel am Montagabend kommt Brandenburgs rot-rote-Koalition zur der Entscheidung, das Volksbegehren zum Nachtflugverbot, über welches Anfang 2013 entschieden werden soll, abzulehnen. Man wolle aber zugleich ein europa- und deutschlandweit einheitliches Nachtflugverbot für Flughäfen vorantreiben, um somit Nachtflüge als Standortvorteil ausschließen zu können.

Zum Thema Brandschutz: Der Erste von insgesamt 30 geplanten Probeläufen für die Brandschutzanlage des BER ist nach Angaben der Betreiber am Dienstag erfolgreich verlaufen. Dabei sei auf der Abflugebene im Hauptpier des Flughafengebäudes fünfmal künstlicher Nebel erhitzt worden. Der Dampf sei dann wie vorgesehen über manuell gesteuerte Entlüftungsklappen nach außen geleitet worden, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg in Schönefeld mit. Es war der erste von insgesamt etwa 30 Probeläufen, die bis Ende Februar geplant sind. Von Januar an sollen die Tests elektronisch gesteuert werden. Erst wenn das gelingt, ist das Ziel erreicht.

(Norman Schönfeld)


 


 

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