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Erwerbstätigkeit Berlin-Brandenburg

Höheres Arbeitszeitvolumen 2008 in der Region Berlin-Brandenburg

Die Zahl der erwerbstätigen Personen hat im vergangenen Jahr - wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg kürzlich meldete - in der Region Berlin-Brandenburg um 45 000 bzw. 1,7 Prozent auf insgesamt 2,7 Mill. Personen zugenommen.

Diese erbrachten ein Jahresarbeitszeitvolumen von 3 987 Mill. Stunden. Es ergibt sich als Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen. Damit standen der Berliner und Brandenburger Gesamtwirtschaft zusammen rund 58 Mill. Arbeitsstunden bzw. 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor zur Verfügung.

Das ergab eine erste vorläufige Berechnung des Arbeitsvolumens im Jahr 2008 durch den Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“. Es umfasst die geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen, die sie als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Richter, geringfügig Beschäftigte, Soldaten) und Selbstständige einschließlich mithelfender Familienangehöriger für eine auf wirtschaftlichen Erwerb ausgerichtete Tätigkeit aufwenden.

In Berlin lag die Erwerbstätigenzahl um 33 400 Personen bzw. 2,1 Prozent und die geleistete Arbeitszeit um 44,6 Mill. Stunden bzw. 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. In Brandenburg waren die Erwerbstätigkeit um 1,1 Prozent und das Arbeitsvolumen um 0,9 Prozent gestiegen. D. h. es arbeiteten 11 600 Personen mehr und es wurden 13,3 Mill. Arbeitsstunden zusätzlich geleistet. Deutschlandweit lag der Anstieg bei der Erwerbstätigkeit bei 1,5 Prozent und beim Arbeitsvolumen bei 1,4 Prozent. Zwischen der durchschnittlichen Entwicklung in den alten und neuen Bundesländern (jeweils ohne Berlin) gab es 2008 große Unterschiede. Während in den alten Bundesländern Erwerbstätigkeit und Arbeitsvolumen gleichermaßen um 1,5 Prozent gestiegen sind, erreichte die Entwicklung in den neuen Bundesländern nicht die 1-Prozent-Marke (Erwerbstätigkeit: +0,8 Prozent; Arbeitsvolumen: +0,6 Prozent).

In Berlin leistete ein Erwerbstätiger 2008 im Durchschnitt 1 478 und in Brandenburg 1.498 Arbeitsstunden. In beiden Ländern wurde damit länger als bundesweit im Durchschnitt (1.433 Stunden) gearbeitet: in Berlin 45 und in Brandenburg 65 Stunden. Gegenüber dem vorangegangenen Jahr hat sich damit die jährliche Pro-Kopf- Arbeitszeit in Berlin und Brandenburg nur unwesentlich verringert. Allerdings verbrachte ein Erwerbstätiger in Berlin und Brandenburg 2008 deutlich weniger Zeit am Arbeitsplatz als noch im Jahr 2000, nämlich fast 90 Stunden.

(Redaktion)


 


 

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