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  • 05.01.2017, 13:09 Uhr
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HOTEL- UND GASTSTÄTTENGEWERBE

HRS-Analyse: Das Geschäftsreisejahr 2016 in Zahlen – Berlin hat weiterhin die Nase vorn

Gute Nachrichten für die Hotellerie: Deutschland hat als Geschäftsreiseziel in diesem Jahr an Attraktivität dazugewonnen und verzeichnet ein Hotelbuchungsplus von acht Prozent.

Runtergebrochen auf einzelne Städte hat Berlin weiterhin die Nase vorn, gefolgt von München, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln. Am liebsten buchen Reisende ein Hotel im Drei-Sterne-Segment. Das macht die Hälfte aller Buchungen aus, dicht gefolgt von 40 Prozent für Buchungen in der nächst höheren Kategorie. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Hotelportals HRS. Die erste Wochenhälfte liegt für die Anreise unter Geschäftsreisenden besonders im Fokus. 75 Prozent kommen zwischen Montag und Mittwoch an. Eine Anreise am Donnerstag machen neun Prozent, am Freitag sind es immerhin noch vier. Den Samstag buchen zwei Prozent. Zehn Prozent beginnen ihren Business-Aufenthalt bereits am Sonntag.

Kurz und effektiv - so handhabt die Mehrheit der Geschäftsleute einen Business Trip. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der Business-Reisenden buchen bis zu zwei Übernachtungen im Hotel. 27 Prozent bleiben drei oder vier Nächte und immerhin vier Prozent sind fünf unterwegs. Die restlichen vier Prozent halten sich sechs Nächte und länger auf.

Über die Auswertung: Die oben genannten Zahlen beziehen sich auf Buchungen von Geschäftsreisenden aus aller Welt in deutschen Hotels. Betrachtungszeitraum: Januar bis November 2016.

Hotelpreise 2016: Entwicklung in Deutschland stabil

Mit einer durchschnittlichen Rate von 88 Euro waren die Hotelpreise in Deutschland im vergangenen Jahr stabil - im Jahr 2015 lag der Durchschnittspreis bei 87 Euro. Dies hat das Hotelportal HRS in seiner jährlichen Auswertung ermittelt. In nahezu allen untersuchten deutschen Großstädten waren die Preise mehr oder weniger auf Vorjahresniveau. Teuerste deutsche Stadt innerhalb der Auswertung bleibt München mit 110 Euro. Mit Blick auf Europa verzeichnet Istanbul das stärkste Minus mit 17,6 Prozent. Weltweit betrachtet bleibt New York die teuerste Metropole mit 241 Euro, trotz eines Rückgangs von 8,7 Prozent.

Deutschland: Kaum Schwankungen - Düsseldorf profitiert von Messen

Große Preisschwankungen sind in Deutschland weitestgehend ausgeblieben. Teuerste untersuchte Großstadt bleibt München mit 110 Euro, gefolgt von Köln und Hamburg mit je 104 Euro im Durchschnitt. Die Hotelpreise in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf sind um 6,3 Prozent auf durchschnittlich 101 Euro gestiegen - internationale Messen haben viele Besucher an die Rheinmetropole gelockt. Auch Nürnberg kann mit einem Plus von 4,5 Prozent auf durchschnittlich 92 Euro einen leichten Preisanstieg verzeichnen. Schlusslicht der Analyse bildet nach wie vor Dresden mit 80 Euro pro Nacht - im Vorjahr waren es noch 82 Euro.

Europa: Zürich löst London an der Spitze ab

Innerhalb Europas schwanken die Preise stärker. Die Unruhen in der türkischen Metropole Istanbul haben sich massiv auf die dortigen Hotelpreise ausgewirkt: Mit einem Minus von 17,6 Prozent fallen die Preise am Bosporus auf durchschnittlich 75 Euro - damit ist Istanbul auf einem Preisniveau mit Prag und Warschau. Stark im Plus sind die Hotelpreise im Norden Europas, etwa in Oslo (+44,1 Prozent auf 170 Euro), Stockholm (+10,4 Prozent auf 148 Euro) und Helsinki (+9,2 Prozent auf 131 Euro). In Zürich sind die Hotelpreise um 2,4 Prozent auf 174 Euro gestiegen. Damit kostet die Übernachtung in der größten Stadt der Schweiz erstmals mehr als in London, wo der Durchschnittspreis nach einem starken Minus von 9 Prozent auf 172 Euro gefallen ist.

Welt: New York bleibt an der Spitze des HRS Hotelpreisbarometers

Nach vereinzelt massiven Preisanstiegen im Jahr 2015 in vielen Welt-Metropolen gaben die Preise im zurückliegenden Jahr wieder etwas nach. Erneut sanken die Hotelpreise in Rio de Janeiro in diesem Jahr - trotz der Olympischen Spiele - um 19,9 Prozent auf nun 121 Euro. Massiv ist auch die Entwicklung in Mexiko Stadt, wo die Preise um 11,4 auf durchschnittlich 109 Euro gesunken sind. Ein starkes Plus hingegen verzeichnet die Metropole Seoul mit 32,5 Prozent. Trotz eines starken Rückgangs von 8,7 Prozent bleibt New York mit 241 Euro die teuerste Stadt der HRS-Auswertung, dicht gefolgt von Washington (219 Euro) und Tokio (191 Euro).

Die vollständigen Ergebnisse (inkl. Grafiken) stehen unter  www.hrs.de/presse zum Download zur Verfügung.

(Redaktion)


 

 

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