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  • 14.10.2015, 17:54 Uhr
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  • Berlin
HUMAN RESOURCES / LOOPLINE

Human-Resources-Newcomer Loopline Systems gewinnt weitere Investoren

Loopline Systems (LLS Internet GmbH), Spin-off aus der Human-Resources-Sparte des Berliner Frühphasen-Investors und Company Builders Project A Ventures, gewinnt mehrere neue Investoren.

Das Ende 2014 gegründete Unternehmen erhält Unterstützung vom VC Fonds Technologie Berlin II, gemanagt von der IBB Beteiligungsgesellschaft, sowie dem High-Tech Gründerfonds. Darüber hinaus haben sich mehrere Angel-Investoren an der siebenstelligen Finanzierungsrunde der Company beteiligt. Dessen Kernprodukt loopline ist ein cloud-basiertes Software-Instrument für die kontinuierliche Entwicklung von Performance und Potenzial in Unternehmen. Seedinvestor Project A stockte seine Beteiligung an dem Venture auf. Die Finanzierungsrunde markiert den erfolgreichen Abschluss der Pilotphase des Berliner Newcomers, der in Kürze mit weiteren Schritten in den Markt starten wird.

Nora Heer, Mitgründerin und Managing Partner von Loopline Systems: „Wir freuen uns sehr, mit der IBB Beteiligungsgesellschaft und dem High-Tech Gründerfonds derart starke Partner für unsere nächsten Schritte gewonnen zu haben, weil wir sehen, was ein HR-Früherkennungssystem auch in etablierten Unternehmen bewirken kann.“ Ursprünglich entwickelt für unternehmerisch geprägte Organisationen wie Project A und schnell wachsende Start-ups, eröffnet die cloud-basierte Anwendung loopline Mitarbeitern neue Zugänge zur Selbstentwicklung, u.a. mit einem Performance Logbook. Führungskräften liefert das Tool auf dieser Basis praktische Handlungsansätze: Indem es erstmals Leistung mit den Zielen eines Mitarbeiters, Daten zu seinem Potenzial sowie seiner Zufriedenheit verknüpft und den Feedbackprozess aktiv unterstützt.

Christoph Zeller, Investment-Manager bei der IBB Beteiligungsgesellschaft, begründet den Einstieg wie folgt: „Die SaaS-Lösung und das hybride Team von Loopline Systems passen hervorragend zu den aktuellen Veränderungen im HR-Markt. Mit unserem Investment unterstützen wir einen Ansatz für Mitarbeiterentwicklung, der durch seine Innovation und Modularität große Chancen hat, um nachhaltig erfolgreich zu sein.“

Michael Wieser, Senior Investment-Manager beim High-Tech Gründerfonds, unterstreicht: „Wir sehen große Chancen im Markt für intelligente Human-Resources-Software und erkennen ebensolches Potenzial in dieser praxis-erprobten, einfachen Lösung, die Performance-Entwicklung auch inhaltlich entscheidend erweitert.“

Über Loopline Systems: Loopline Systems ist eine Ausgründung aus der Human Resources-Sparte des Berliner Frühphaseninvestors und Company Builders Project A Ventures. Gründer und Geschäftsführer sind die HR-Strategin Nora Heer und der Unternehmer Christian Kaller. Sie entwickelten das Kernprodukt des Unternehmens, loopline, für die 100 Mitarbeiter starke Organisation von Project A als Antwort auf monolithische, hierarchisch geprägte HR-Software und entwickelten sie weiter für den Enterprise-Markt: für die Bedürfnisse von schnell wachsenden ebenso wie etablierten Unternehmen. Die cloud-basierte Anwendung loopline verknüpft Leistungsmerkmale mit individuellen Daten zum Potenzial und der Zufriedenheit von Mitarbeitern, um kontinuierlich Aussagen für die strategische Unternehmensentwicklung zu liefern.

Über Project A Ventures: Project A Ventures ist ein Berliner Frühphasen-Investor und Company Builder im Bereich Digitale Technologien. Mit Finanzierung und operativer Kompetenz unterstützt Project A Start-ups dabei, eigenen Fähigkeiten in zentralen Funktionsbereichen aufzubauen. An den Standorten in Berlin und São Paulo arbeiten Spezialisten aus Bereichen wie IT/Produkt, Marketing/CRM, Business Intelligence und Organisationsaufbau. Project A hat in den letzten Jahren aktiv zum Aufbau erfolgreicher Unternehmen wie Treatwell, nu3, Eyeota, evino, World Remit oder Tictail beigetragen.

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft: Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 MEUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 MEUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 1.006 MEUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft  141 MEUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

Über den High-Tech Gründerfonds: Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

(Redaktion)


 

 

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