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Berliner Wohnungsmarktbarometer

IBB veröffentlicht Wohnungsmarktbarometer 2008

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat das IBB Wohnungsmarktbarometer 2008 veröffentlicht. Wie bereits in den Vorjahren trägt es das Know-how zahlreicher Experten zusammen und fügt daraus ein Gesamtbild der aktuellen Entwicklungen am Berliner Wohnungsmarkt. Gemeinsam mit der Einschätzung zur Entwicklung in den nächsten drei Jahren stellt es ein marktnahes Informationssystem dar, das frühzeitig auf Veränderungen des Marktes hinweist.

„Die IBB trägt mit dem Barometer zur Erhöhung der Markttransparenz
bei und unterstützt dadurch Marktakteure und Politik in ihren
Entscheidungen“, sagt Andreas Tied, Bereichsleiter Immobilien und Stadtentwicklung in der IBB.

Rund 250 Marktteilnehmer – Makler, Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Wissenschaftler und Mietervertreter – geben ihre Einschätzungen zu den aktuellen Tendenzen und Entwicklungen des Wohnungsmarktes in der Hauptstadt. Dabei beurteilen sie, unterteilt nach den unterschiedlichen Formen des Wohneigentums oder Mietwohnungsmarktes, die aktuelle Marktsituation, die voraussichtliche Nachfrageentwicklung und das Investitionsklima.

So entsteht ein breites Informationsspektrum für jeden, der in
Berlin mieten, kaufen, bauen oder investieren will. Wie bereits im Vorjahr
erfolgt die Erhebung nach Bezirken differenziert. Auf diese Weise trägt die
Broschüre den unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten Rechnung.
Aus dem IBB Wohnungsmarktbarometer 2008 geht hervor, dass beim Eigentum die Einschätzungen der Lage auf dem Wohnungsmarkt auch in der
Prognose weiter relativ stabil sind. Ähnlich wie im Vorjahr ist die Lage bei
den Einfamilien- und Reihenhäusern leicht angespannt, mit geringfügig
steigender Tendenz auf Sicht der nächsten drei Jahre. Ebenfalls relativ
stabil sieht es im Mietwohnungsmarkt aus. Hier rechnen die Befragten allerdings im mittleren und unteren Preissegment in den nächsten drei Jahren
mit einer leichten Anspannung. Im oberen Preissegment erwarten sie
dagegen eher wieder eine leichte Entspannung der Marktsituation.
„Zum ersten Mal haben wir in diesem Jahr auch nach Maßnahmen zur
Verbesserung der Marktgängigkeit gefragt“, sagt Andreas Tied. So sollten
die Experten Auskunft darüber geben, welche Maßnahmen bezüglich
Wohnungsausstattung, Wohnumfeld und Service sie für besonders geeignet
halten, um die Marktgängigkeit von Wohnungen zu verbessern. Ganz
vorne lag dabei die Installation neuer Bäder. Außerdem lagen der nachträgliche
Anbau von Balkonen und Dachterrassen sowie neue Fenster und
Wärmedämmung auf den vorderen Plätzen.

Die gravierendsten Probleme auf dem Wohnungsmarkt sehen die Experten
wie bereits in den Vorjahren in den geringen Einkommen und den hohen
Nebenkosten. Als zunehmend problematisch erweist sich zudem die Entmischung in der Bewohnerschaft, sowohl in sozialer wie auch wohnungswirtschaftlicher Hinsicht.

Das IBB Wohnungsmarktbarometer 2008 steht als Download unter der Internetadresse www.ibb.de  zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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