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IGW Berlin

Grüne Woche 2013 eröffnet

Ilse Aigner, Bundesagrarministerin, gibt heute in einer Eröffnungsfeier den offiziellen Startschuss zur Internationalen Grünen Woche 2013. Morgen öffnet die Grüne Woche dann für Besucher. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zum Eröffnungsrundgang erwartet.

Morgen öffnet die Grüne Woche 2013 ihre Pforten für Besucher. Den offiziellen Startschuss zur weltgrößten Agrarmesse gibt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) bereits heute Abend während Eröffnungsfeier. Zur 78. Ausgabe der Grünen Woche präsentieren sich an zehn Tagen bis zum 27. Januar 1630 Aussteller aus 67 Ländern. Auf der Internationalen Grüne Woche (IGW) werden jedes Jahr die neusten Trends aus Landwirtschaft, Ernährungsindustrie und Gartenbau vorgestellt.

Funkturm leuchtet in sattem Grün

Zur diesjährigen Agrar-Schau erwarten die Veranstalter über 400.000 Besucher. Seit Beginn der Woche erstrahlt auch das Berliner Wahrzeichen auf dem Messe-Gelände am ICC, der Funkturm, im Grüne-Woche-Look. Mit Einsetzen der Dämmerung leuchtet das 150 Meter hohe Stahlgerüst in sattem Grün. Und um auch das große 60-jährige Jubiläum des diesjährigen Partnerlandes besonders zu würdigen, wird der Berliner Funkturm während der heutigen Eröffnungsfeier in den Farben der Niederlande rot-weiß-blau erleuchten.

Erstmals seit knapp 30 Jahren wird mit Angela Merkel (CDU) auch wieder ein deutscher Regierungschef den Ausstellungsbereich der Internationalen Grünen Woche besuchen. Die Veranstalter erwarten die Bundeskanzlerin am Freitag zusammen mit Bundesagrarministerin Ilse Aigner zum Eröffnungsrundgang. 1983 hatte zuletzt Bundeskanzler Helmut Kohl der Grünen Woche einen Besuch abgestattet.

Agrar-Branche relativ optimistisch

Zum Beginn der Grünen Woche und zum Jahresauftakt zeigt sich die Agrar-Branche dieses Jahr relativ optimistisch. Wurden die vergangenen Landwirtschafts-Messen unterm Funkturm häufig durch Lebensmittelskandale überschattet, stehen die Zeichen diesmal positiv. So finden deutsche Produkte europaweit und auch darüber hinaus mehr und mehr Abnehmer. Die Umsätze steigen durch die zunehmenden Exporte. Dennoch erwartet die Branche, dass die Preise für Lebensmittel in diesem Jahr weiter steigen werden. Grund dafür würden höhere Kosten für Rohstoffe, Löhne und Energie sein.

Höhere Preise für Lebensmittel

Im Verlauf der Woche hatten Ernährungsindustrie und Landwirtschaft Aufschläge von bis zu drei Prozent angekündigt, berichtet das Handelsblatt. Somit wolle man die gestiegenen Kosten ausgleichen. Inwieweit sich der Aufschlag auch auf die Preise in den Supermärkten auswirkt, sei noch nicht klar.

(Norman Schönfeld)


 


 

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