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IGW-Reihe Teil 2

Von der Küste bis zu den Alpen auf der Grünen Woche

Kulinarisches aus der Bundeshauptstadt

In Halle 22a kann der Besucher erleben, was die Hauptstadt Berlin kulinarisch zu bieten hat. Beim „Heimspiel“ warten die Berliner Bäcker-, Konditoren- und Fleischerinnungen mit ihren frischesten Köstlichkeiten auf. Senffreunde können zum Beispiel bei der Berliner Senfmanufaktur 33 Senfsorten probieren, darunter Orangen-, Oliven-, Preiselbeeren-, Mango- und Whiskysenf. Wer im Januar die Sonne vermisst, dem bietet Florida-Eis einen Vorgeschmack auf den Sommer. Eisspezialitäten wie Piña Colada, Erdnuss-Toffee und Marshmallow lassen das nasskalte Winterwetter vergessen. 

Maritime Atmosphäre

Schleswig-Holstein wirbt in maritimer Atmosphäre für Urlaub und Erholung im Land zwischen den Meeren. Eine Pieranlage lädt zum Verweilen ein. Von dort aus hat der Besucher einen guten Blick auf die farbenfrohen Hummerbuden, die eine breite kulinarische Vielfalt aus dem hohen Norden anbieten. Dazu zählt frischer und geräucherter Fisch. Aber auch über Buchenholz gereifter Holsteiner Katenschinken und Böklunder Würstchen sind echte Spezialitäten. Anschließend kann man sich milden oder würzigen Käse schmecken lassen. Dazu passen ein kühles Bier aus Flensburg oder Dithmarschen, ein fantasievoll gemixter Cocktail oder ein Milchgetränk.

Neben den „Klassikern“ wie der Bayerischen „Breze“, dem Bayerischen Leberkäse, der Münchner Weißwurst, dem Frankenwein und dem Bayerischen Bier werden auch ausgefallene Spezialitäten wie der Sennalpkäse, feinste Edelbrände von alten Obstsorten und aus Streuobst, ungewöhnliche Biersorten wie Dampfbier oder Emmerbier oder so urige Spezialitäten wie Bärwurz und Blutwurz zu kosten sein. Das Motto der Halle 22b lautet „Auf nach Bayern: 50 Jahre Bayern in Berlin“. Wo sonst kommt man so leicht mit einem echten Allgäuer Senner ins Gespräch, erhält Informationen über die Pflege eines Weinbergs von einem fränkischen Winzer oder kann sich von einem bayerischen Traditionsbäcker zeigen lassen, wie man eine „Breze“ richtig schlingt?

Die Länderhalle Sachsen-Anhalt 23b wartet mit interessanten Neuheiten auf. Erstmalig sind die drei größten Weinproduzenten aus Europas nördlichstem Qualitätsweinanbaugebiet Saale-Unstrut vertreten, nämlich die Winzervereinigung Freyburg, das Landesweingut Sachsen-Anhalt und das Weingut Dr. Hage. Ebenso sind erstmals alle drei Produzenten von Salzwedeler Baumkuchen mit von der Partie. Regionale Fleischer, Imker, Getränkehersteller und viele andere Produzenten bekommen hier die Chance, für ein paar Tage ihre Erzeugnisse auf der weltgrößten Verbrauchermesse für Lebensmittel zu testen.

Berstein-Weizen aus Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern in Halle 5.2b steht traditionell für Fischprodukte. Besonders zu empfehlen sind 2013 Welsfilet oder Maräne, die es nur in besonders sauberen Gewässern gibt. Zu Fisch passt natürlich ein Bier, sehr zu empfehlen die Rarität Bernstein-Weizen aus Vorpommern. Erstmals wird sich das Land mit Produkten auf der Basis von Lupinen-Eiweiß präsentieren. Eiweiß aus Lupinen ersetzt Soja, ist schmackhaft und die Produkte haben zudem noch einen geringeren Fettgehalt. Kontinuierlich steigt die Nachfrage nach Produkten aus der „Zitrone des Nordens“, dem Sanddorn. Und seit relativ kurzer Zeit werden Strauße in mehreren Betrieben in Mecklenburg und Vorpommern gehalten. Das Fleisch dieser Tiere ist nicht nur schmackhaft, sondern auch besonders cholesterinarm.

In Halle 5.2b zeigen darüber hinaus 20 Firmen und Kommunen aus Thüringen ihre Leistungskraft. Das gastronomische Angebot beinhaltet neben den typischen Spezialitäten Rostbratwurst, Bier und Bauernkuchen auch Produkte, die sich besonders für die gesundheitsbewusste Ernährung eignen. Der Biohof Aga – bekannt geworden durch das größte Biogewächshaus Europas – wird Gemüse- und Fleischprodukte anbieten. Glutenfreie Produkte gibt es bei Dr. Schär GmbH. Vom „Schlaraffenland der Sinne“ sprechen Kenner der Obstsaftprodukte des Unternehmens Schlör GmbH. Ungefähr 200 Sorten Senf hat die Altenburger Senf & Feinkost e.K. im Angebot.

Wichtiger Hinweis: Diese Tour kann man nicht als geführte Tour buchen, sondern gibt eine Anregung für die Entdeckung der Grünen Woche auf eigene Faust. Die aufgeführten Anlaufpunkte stellen lediglich eine Auswahl der vielen Highlights auf der Grünen Woche dar.

(Messe Berlin / Redaktion)


 


 

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