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IGW-Reihe Teil 7

Grüne Woche 2013 mit Lebensmitteln in höchster Qualität

Flora und Fauna kennenlernen

Natur mit allen Sinnen erleben – der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bringt die heimische Natur in die Halle 26a. In einem naturnahen Biotop können die Besucher unter fachkundiger Anleitung auf einem Parcours pirschen und Flora und Fauna kennenlernen. Ein spannendes Quiz führt kleine und große Naturforscher direkt ins Biotop und dicht heran an die Wildtiere. Die Jäger zeigen, wie bunt und vielfältig die heimische Natur ist, was die Jäger zu deren Erhalt beitragen und wie gesund und lecker das heimische Wildbret ist. Die zahlreichen Maßnahmen der Jägerschaft zum Erhalt der Artenvielfalt sind ebenfalls ein Thema.

Zahlreiche Projekte in Deutschland wie beispielsweise das Projekt „Biogas aus Wildpflanzen“ mit dem Ziel, Wildpflanzen für die Biogasproduktion als wildtierfreundliche Alternative zu Mais zu etablieren, das Anlegen von Blühstreifen im Schulterschluss mit der Landwirtschaft oder die Wiederansiedlung baumbrütender Wanderfalken in Mecklenburg-Vorpommern unterstreichen das Engagement der Jäger.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellt in der Sonderschau unter dem Motto „Verbraucher und Landwirtschaft - Gemeinsame Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt“ die zwei zentralen Ausstellungssegmente „Verbraucher“ und „Landwirtschaft“ in den Mittelpunkt. Sie haben das Ziel, umfassend über das Leistungs- und Zukunftspotenzial der ländlichen Räume und des sich daraus ergebenden breiten Spektrums qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel aus Landwirtschaft und Gartenbau zu informieren.

Die Sonderschau in Halle 23a zeigt: Verantwortliches Handeln im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette beginnt beim Ursprung qualitativ hochwertiger und sicherer Rohstoffe aus Landwirtschaft und Gartenbau. Ein zentrales Element ist die Wertschätzung von Lebensmitteln durch die Verbraucher mit der Präsentation der bundesweiten BMELV-Kampagne „Zu gut für die Tonne“. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherung der Welternährung bei stetig steigender Weltbevölkerung.

Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Eine effiziente Landbewirtschaftung dient als Instrument zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und zur Entwicklung guter landwirtschaftlicher Praktiken. Die Erhaltung der genetischen Vielfalt als großes Potenzial für zukünftige Nutzungen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Dies gilt ebenso für den biologischen Pflanzenschutz und den Einsatz herkömmlicher Pflanzenschutzmittel, sei es in der Landwirtschaft oder im heimischen Garten. Züchtung und Züchtungsforschung machen im pflanzlichen Bereich am Beispiel der Süßlupine heimische Eiweißpflanzen fit für den Anbau und leisten somit einen Beitrag zur Erzeugung alternativer Eiweißträger, die auch für die menschliche Ernährung verwandt werden können.

Das Ausstellungssegment „Ernährung“ informiert über Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen am Beispiel wichtiger Grundnahrungsmittel. Im Fokus stehen dabei die Grundbausteine einer gesunden Ernährung mit den Produktgruppen Milch, Fleisch, Fisch, Brot, Obst und Gemüse sowie Öle und Fette. Informatives gibt es auch über die unterschiedlichen Qualitäten von Milch und welche Fischart in Fischstäbchen enthalten sein kann. Qualitäts-, Frischeaspekte, Inhaltsstoffe und die richtige Lagerung eines ganzjährig fast vollständigen Obst- und Gemüseangebotes aus der Region sind Thema Nr. 1 bei Obst und Gemüse.

INFORM präsentiert die Grundprinzipien einer gesunden, ausgewogenen, abwechslungsreichen und sicheren Ernährung für alle Altersgruppen. Die Initiative „5 am Tag“ zeigt, wie man sein eigenes Pausenbrot pflanzen kann. Im Rahmen des Segmentes Verbraucheraufklärung informieren die Verbraucherzentralen über die Lebensmittelkennzeichnung und die Bedeutung der Verkehrsbezeichnungen an aktuellen Produktbeispielen wie „Etikettierung bei Rindfleisch“ oder „Erzeugercode bei Eiern“.

Wichtiger Hinweis: Diese Tour kann man nicht als geführte Tour buchen, sondern gibt eine Anregung für die Entdeckung der Grünen Woche auf eigene Faust. Die aufgeführten Anlaufpunkte stellen lediglich eine Auswahl der vielen Highlights auf der Grünen Woche dar.

(Messe Berlin / Redaktion)


 


 

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