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Lange Nacht der Industrie 2015: Unternehmen machen gemeinsame Sache mit Startups

Auf der „Langen Nacht der Industrie“ können Besucher am Mittwoch erfahren, was die Branche ausmacht, woran sie arbeitet und welche Chancen sie bietet. 30 Unternehmen öffnen dazu ihre Tore und gewähren einen Blick hinter die Kulissen.

„Berlins Industrie ist eine feste Größe in der Hauptstadt. Hier arbeiten die Unternehmen an intelligenten Lösungen für Zukunftsthemen wie die Elektromobilität, die Energiewende oder die Smart City. Mit ihren Produkten können sich die Unternehmen auf den Weltmärkten behaupten, das zeigt die hohe Exportquote von 56 Prozent.“ Das sagte Sven Weickert, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), am Mittwoch zum Auftakt der vierten „Langen Nacht der Industrie“ in Berlin. Vielen Bürgern sei gar nicht bewusst, welch wichtige Rolle die Industrie spiele. „Vom Elektro-Scooter  der Premiumklasse über extrem effiziente Heizsysteme, Gasturbinen und Zugsysteme bis hin zu Kunstherzen – das Spektrum an innovativen Technologien aus der Hauptstadt ist enorm“, unterstrich Weickert. 


Auf der „Langen Nacht der Industrie“ können Besucher am Mittwoch erfahren, was die Branche ausmacht, woran sie arbeitet und welche Chancen sie bietet. 30 Unternehmen öffnen dazu ihre Tore und gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Auf 17 Touren per Bus quer durch die Stadt können sich Schüler, Studierende, Nachbarn und Fachkräfte ein Bild von Produkten und Prozessen machen. Die Berliner Lange Nacht der Industrie ist mittlerweile bundesweit die zweitgrößte Veranstaltung ihrer Art. Im vergangenen Jahr nutzten rund 2000 Menschen die Gelegenheit, sich über die Betriebe in der Stadt zu informieren. Zugleich bringen die Veranstalter des Netzwerks Industriepolitik die Unternehmen mit Startup -Firmen zusammen. Auf einer Matchmaking-Tour unter dem Motto „Startups meet Manufacturing Industries“ am Vormittag des 6. Mai hatten Firmengründer die Möglichkeit, bei Bogen Electronic  und bei Thales Deutschland Einblick zu nehmen. Bogen ist spezialisiert auf hochpräzise Messverfahren per Magnettechnik, Thales entwickelt in Berlin Leit- und Sicherungstechnik für Eisenbahnsysteme. „Berlin ist die Gründer-Metropole Europas. Eine Zusammenarbeit von Startups und Industrie bringt beide Seiten voran, da sie das Beste aus zwei Welten verbindet: Digitales Know-how von jungen Gründern und langjährige Markterfahrung von etablierter Industrie“, sagte  Sebastian Saule, Geschäftsbereichsleiter industrielle Produktion bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. „Der Standort wird damit stärker, etwa beim wichtigen Thema Digitalisierung der Produktion.“ 


Die Lange Nacht der Industrie Berlin ist seit 2012 ein gemeinsames Projekt des Netzwerks Industriepolitik im Rahmen des Masterplans für die Berliner Industrie – einem Bündnis aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie,  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, TU Berlin, UVB, IHK Berlin, VCI Nordost, Investitionsbank Berlin, VDMA Ost, ZVEI, IG BCE und IG Metall. Sie findet unter dem Dach der Industrie-Initiative „Wir in Berlin …“ der be Berlin Hauptstadtkampagne statt. (Quelle: Presse / UVB - Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg).

(Redaktion)


 

 

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