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Interact 2008 rückt europäischen Binnenmarkt in den Fokus

Das Kongresshighlight der europäischen Online-Werbeszene, die Interact 2008, wirft ihre Schatten voraus. Top-Referenten analysieren Anfang Juni in Berlin den europäischen Online-Werbemarkt.

Mit den Zusagen von Randall Rothenberg, dem Präsidenten des amerikanischen Interactive Advertising Bureaus (IAB) und von Norm Johnston, CEO von MindShare Interaction EMEA, wird die Liste der renommierten Experten noch länger. Neben strategischen Ansätzen und der Präsentation brandneuer Fakten zur Online-Werbung stehen beim Kongress verschiedene Case Studies namhafter Marken im Mittelpunkt. Zum Kongress des IAB Europe werden am 2. und 3. Juni rund 600 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

Führende Köpfe der europäischen Werbeindustrie, Internet-, Agentur-, und Medienszene geben sich bei der Interact 2008 ein Stelldichein. Nachdem bereits Susanne Kunz (Procter & Gamble), Jaap Favier (Forrester Research ) und Jay Stevens (MySpace) ihr Kommen zugesagt hatten, komplettiert Norm Johnston die Agenturperspektive. Eine besonders positive Überraschung ist die Zusage von Randall Rothenberg, der die Ergebnisse einer IAB Studie zur Entwicklung des digitalen Ökosystems vorstellen wird. Die Studie hat das amerikanische IAB gemeinsam mit Booz Allen Hamilton, der American Association of Advertising Agencies und der Association of National Advertisers durchgeführt.

Europäische Werbemarkt-Statistik ermöglicht US-Vergleich

Interact 2008 will den Fokus der nationalen Online-Werbeindustrien auf den europäischen Binnenmarkt weiten. "Das Internet ist heute noch kein 'europäisiertes' Medium, wir bereiten aber die Meilensteine dafür vor", so Alain Heureux, Präsident des IAB Europe mit Blick auf die Programmschwerpunkte an den beiden Kongresstagen. So werden im Ad-Ex-Report vergleichende Daten zu den Online-Werbeausgaben in bis zu 20 europäischen Ländern veröffentlicht. Damit wird auch ein Vergleich mit dem US-amerikanischen Werbemarkt ermöglicht. Analog zur Harmonisierung vorhandener länderspezifischer Erhebungen in punkto Werbevolumen, widmet sich das Projekt MIA (Measurement of Interactive Audience) der Definition internationaler Richtlinien für die Messung der Online-Reichweite. "Wir sehen einen Bedarf für eine vergleichbare Reichweitenmessung, weil inzwischen viele Kampagnen länderübergreifend geplant und durchgeführt werden", erläutert Alison Fennah, Executive Director der European Interactive Advertising Association (EIAA), der die Interact 2008 aktiv unterstützt.

Lernen von den Besten: Europäische Fallstudien zeigen Potenzial
Den Proof of Concept liefern die aktuellen europäischen Kampagnen namhafter Unternehmen und Marken, die das Programm und den strategischen Ausblick abrunden. Dabei wird mit KELLOGG ein Unternehmen aus dem online immer noch stark unterrepräsentierten Bereich der Fast Moving Consumer Goods gemeinsam mit Microsoft und der Omnicom Media Group eine europaweit angelegte Kampagne präsentieren. Dabei werden unter anderem die Rückwirkungen von Online-Werbung auf die tatsächlichen Abverkäufe untersucht. Auch der Sportartikelhersteller Reebok wird in einer eigenen Case Study dokumentieren, wie wirkungsvolles pan-europäisches Branding im Internet aussehen kann. Weitere Fallstudien befassen sich u. a. mit der Effektivität von Targeting-Kampagnen. Der Kongress spannt so einen Bogen rund um die strategischen Aspekte für ein Online-Marketing im europäischen Binnenmarkt. Mit Hilfe der Case Studies werden dabei die konkreten konzeptionellen Ansätze und Implikationen deutlich gemacht.

(Redaktion)


 


 

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