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Internet-Werbemarkt 2008 mit starkem Plus gestartet

Der deutsche Markt für Online-Werbung legt erneut stark zu. Ob Banner am Bildschirmrand, Pop-Ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme - die Nachfrage nach grafischer Internetwerbung wächst derzeit sprunghaft. Im ersten Quartal 2008 stiegen die Umsätze auf 305 Millionen Euro - ein Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs.

Damals lag das Marktvolumen bei 174 Millionen Euro. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin mit. Grundlage ist eine exklusive Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. "Der Online-Werbemarkt setzt seinen Höhenflug mit spektakulären Zuwachsraten fort", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Am meisten investiert die Telekommunikations- und Internetbranche selbst in Online-Werbung. Sie gab im ersten Quartal 2008 rund 77 Millionen Euro aus, gefolgt von Handels- und Versandhäusern mit entsprechenden Ausgaben in Höhe von 65 Millionen Euro. Medien und Entertainment-Anbieter (34 Millionen Euro), Banken und Finanzdienstleister (27 Millionen Euro) sowie die Touristik- und Gastronomie-Branche (26 Millionen Euro) vervollständigen die Top 5. "Nicht nur kleine Banner und Pop-Ups sind beliebte Werbeträger", so BITKOM-Präsident Scheer. "Viele Unternehmen investieren auch im Netz in großflächige Anzeigen und Film-Spots mit hoher Werbewirkung."

Bereits im Gesamtjahr 2007 hatte der deutsche Markt für klassische Online-Werbung eine neue Rekordmarke erreicht. Die Umsätze beliefen sich auf 976 Millionen Euro - ein Plus von 103 Prozent im Vergleich zu 2006.

Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz . Im Gegensatz zum Bruttoumsatz gibt er nicht die Summe der Listenpreise wieder, sondern berücksichtigt unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz stellt also den Unterschied zwischen formell ausgewiesenen und tatsächlich bezahlten Anzeigenpreisen dar.

(Redaktion)


 


 

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