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Interview

Im Gespräch mit Matti Niebelschütz, Geschäftsführer MyParfum

MyPafurm in Österreich, Unternehmens-Spirit und Geschäftsidee

MyParfum ist in Deutschland entstanden und mittlerweile auch in Österreich bekannt. Viele der Zulieferer und Geschäftspartner sitzen im Ausland. Wie sieht es mit dem Thema Europa aus?

Von dem einzigartigen Konzept vom individuellen Parfüm konnten in den letzten vier Jahren vornehmlich Menschen in Deutschland beziehungsweise in der DACH-Region profitieren. Der Plan ist, auch europa- und weltweit den Menschen mit einem individuellen Duft ein Stück Einzigartigkeit zurückzugeben. Insofern steht der Kurs ganz klar auf Internationalisierung.

Etwas ganz besonderes ist der Spirit im Unternehmen. Sie machen etwas Bemerkenswertes  als Unternehmer: Sie beteiligen Ihre Mitarbeiter. In welcher Form geschieht das und was für Vorteile ergeben sich daraus?

Vor dem Hintergrund, dass wir ganz klein gestartet sind, waren die Ups und Downs in den letzten vier Jahren und dass wir gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind, für mich persönlich eine wichtige Erfahrung. Ich habe mir gesagt, die Zukunft von MyParfum liegt in den Händen der Mitarbeiter. Deshalb war es mir ein besonderes Anliegen, die Mitarbeiter auch persönlich daran teilhaben zu lassen, indem ich zehn Prozent meiner Anteile an diese ausgebe. Das geschieht unabhängig von der Position des jeweiligen Mitarbeiters. Lediglich wie lange jemand dabei ist, spielt eine Rolle. Das Schöne daran ist, zu sehen, dass jeder Mitarbeiter nicht nur einfach seinen Job erledigt, sondern zum Partner wird. Gemeinsam lassen wir den Traum von MyParfum Wirklichkeit werden.

Die Geschäftsidee von Myparfum zielt insbesondere auf Endabnehmer ab. Wie ist Myparfum aufgestellt im Bereich Gewerbe, Firmen, Unternehmen?

Unser Ziel ist es, Individuen ihre Einzigartigkeit zurückzugeben. Insofern haben wir einen starken Privatkundenbezug. Auf der anderen Seite lässt sich dieser Gedanke von der Einzigartigkeit natürlich auch auf Unternehmen übertragen. So entwickeln wir bereits zusammen mit Unternehmen Parfüms ab einer Menge von einhundert Stück. Wir haben auch schon für Schauspieler, für ein Modelabel, für die Fashionweek sowie andere Anlässe Parfüms kreiert. Dabei suchen wir uns unsere Partner so aus, dass alles zusammenpasst. Der Vorteil für ein Unternehmen ist, in diesem Fall ein hochwertiges Produkt an die Mitarbeiter oder Premiumkunden abgeben zu können. Eine Flasche Wein oder Kugelschreiber verschenken doch alle, aber wie viele Unternehmen verschenken ihren eigenen Duft?

Herr Niebelschütz, ich bedanke mich für das sehr angenehme und informative Gespräch.

Die Idee zu MyParfum kam den drei Berliner Studenten 2008 auf einer Party. Inzwischen ist das Startup längst dem Kinderzimmer entwachsen, wo es einst als kleine Online-Parfümerie gegründet wurde. Zur MyParfuem GmbH zählen heute mehr als 50 Mitarbeiter, gut 1000 Quadratmeter Produktionsfläche, ein High-Tech-Labor. Das inzwischen in Berlin-Moabit ansässige Unternehmen ist mit über 70.000 Privatkunden weltweit die Nummer eins für individuelle Parfüms und wurde 2010 für sein eigens entwickeltes Duftstoffsystem mit dem Global Innovation Award ausgezeichnet.

(Oliver Kienapfel)


 


 

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