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  • 21.02.2018, 17:06 Uhr
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Interviews

Eva Möller: „Vielleicht wird es sogar in Zukunft Roboter geben, die das Kind im Kinderwagen spazieren fahren?“

Eva Möller, Gründerin und Geschäftsführerin von Bebino, berichtet über anfängliche Schwierigkeiten bei der Unternehmensgründung und lüftet das Geheimnis ihres unerschütterlichen Unternehmergeistes.

Business-On.de: Können Sie sich und ihr Startup bitte kurz vorstellen?

Eva Möller: Ich heiße Eva Möller und bin Gründerin und Geschäftsführerin von bebino, einem Online-Schwangerschafts- und Babytagebuch, welches wir im November 2017 gegründet haben. Privat bin ich glücklich verheiratet und Mutter von zwei Mädchen im Alter von zehn und zwölf Jahren.

Business-On.de: Mit Bebino lässt sich ein Online-Schwangerschafts- bzw. Babytagebuch führen. Wie und wann sind Sie auf die Idee dazu gekommen?

Eva Möller: 2009 waren unsere Kinder noch klein und ich habe nach einem Online-Babytagebuch mit bestimmten Funktionen gesucht, aber leider nichts Passendes gefunden. So kam ich auf die Idee dieses Online-Tagebuch selbst zu konzipieren und programmieren zu lassen.

Business-On.de: Auf dem digitalen Babymarkt gibt es zahlreiche ähnliche Angebote. Was macht Bebino so besonders?

Eva Möller: Viele Angebote spezialisieren sich auf einen bestimmten Bereich, beispielsweise ein Online-Fotoalbum. Bebino dagegen besteht aus vielen Funktionen. Besonders hervorheben möchte ich die Möglichkeit, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen und ihnen bestimmte Bereiche des Tagebuches zur Ansicht freizuschalten. Aber auch der medizinische Bereich ist uns sehr wichtig. Um überstandene Krankheiten und verabreichte Medikamente nicht zu vergessen, bieten wir die Möglichkeit, diese ebenfalls bei bebino zu speichern und so bei Nachfrage immer schnell Zugriff zu haben, denn ihr Handy hat Frau meist dabei.

Business-On.de: Welche Zielgruppe möchten Sie mit ihrem Portal erreichen? Wem möchten Sie damit helfen?

Eva Möller: Unsere Zielgruppe sind Mütter. Bereits ab der Schwangerschaft bieten wir Müttern ein Portal, in dem sie Tagebucheinträge verfassen und Ultraschallbilder oder Fotos von ihrem Babybauch speichern können. Nach der Entbindung wandelt sich das Schwangerschaftstagebuch in ein Babytagebuch und Mütter können dann Tagebucheinträge der schönsten Momente, Entwicklungsschritte und Erfahrungen mit ihrem Baby sicher und privat bei bebino speichern.

Business-On.de: Wie sehen die Zukunftspläne für Bebino aus? Welche kurz- und langfristigen Ziele verfolgen Sie?

Eva Möller: Neben vielen weiteren Funktionen die in Kürze folgen werden, haben wir bereits neben der Desktop- und Handy-Version begonnen, eine bebino-App zu programmieren, die ab August 2018 zur Nutzung zur Verfügung stehen wird. Langfristig arbeiten wir daran, bebino in mehreren Ländern und Sprachen anzubieten.

Business-On.de: Wie wird sich der Babymarkt in den nächsten Jahren wandeln?

 Eva Möller: Die Welt wird digitaler und technischer, so auch der Babymarkt. Vielleicht wird es sogar in Zukunft Roboter geben, die das Kind im Kinderwagen spazieren fahren?

Business-On.de: Den Prototypen zu Bebino haben Sie bereits vor neun Jahren entwickelt. Mit welchen Problemen hatten Sie besonders zu kämpfen?

Eva Möller: Ich habe damals die Betaversion von bebino mit unseren privaten finanziellen Mitteln programmieren lassen. Kurz nachdem bebino online gegangen war, nahmen die Anmeldungen so schnell zu, dass ich Angst bekam, nicht allem gerecht zu werden.

Business-On.de: Neun Jahre von der ersten Idee bis zur Gründung sind schon eine ziemlich lange Zeit. Warum haben Sie sich dazu entschieden, nicht sofort ein Unternehmen zu gründen?

Eva Möller: Die Angst, es alleine nicht zu schaffen und die fehlenden finanziellen Mittel, ließen mich die Entscheidung treffen bebino vorerst auf Eis zu legen.

Business-On.de: Was war der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben? Welchen Rat würden Sie anderen Gründern geben?

Eva Möller: Der wichtigste Rat ist eigentlich ein Zitat von Charlie Chaplin:

Man muss an sich selbst glauben, das ist das Geheimnis! Ich würde jedem Gründer raten, an sich und seine Vision zu glauben. Es wird immer Schwierigkeiten geben, diese gilt es zu lösen und weiterzugehen. Einfacher ist es, wenn man im Team arbeitet, denn dann kann man sich austauschen, gegenseitig bestärken und gemeinsam Erfolge feiern. Daher auch mein nächster Rat: Setze ein Team zusammen, bei dem jeder über andere Fähigkeiten verfügt, um alle wichtigen Bereiche abzudecken.

Mehr Informationen unter folgendem Link: https://www.bebino.com/

(Redaktion)


 

 

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