Sie sind hier: Startseite Berlin Aktuell Berliner Koepfe
Weitere Artikel
  • 02.07.2018, 11:50 Uhr
  • |
  • Berlin
INTERVIEWS / KULTUR

Dr. Florian Plenge: "Mit Skoove kann jeder in den Genuss des Musizierens kommen."

Dr. Florian Plenge, Mitgründer und CEO der Online-Plattform Skoove erzählt im Business On-Interview erzählt er, warum der Zugang zum Musizieren durch Skoove erleichtert wird und was die Plattform so besonders macht.

Business-on.de: Skoove ist eine Online-Plattform, auf der Nutzer das Klavierspielen lernen oder verbessern können. Wie sind Sie auf die Idee gekommen eine Online-Musikschule zu entwickeln?

Dr. Florian Plenge: Mein Mitgründer Stephan und ich suchten nach einer Lösung, um vielen Menschen den Zugang zum Musikmachen zu erleichtern. Laut einer Bertelsmann-Studie hängt das Erlernen eines Instruments in der Kindheit oder Jugend wesentlich vom Einkommen der Eltern oder der besuchten Schulform ab. Mit Skoove kann jeder in den Genuss des Musizierens kommen, auch wenn das nötige Kleingeld für den Besuch einer Musikschule fehlt.

Business-on.de: Wie funktioniert die Software Skoove?

Dr. Florian Plenge: Skoove ist eine Online-Plattform, die es dem Nutzer möglich macht, das Klavierspielen interaktiv zu erlernen. Neben dem Üben von Stücken, gehört je nach Niveau auch das Lesen von Noten oder Komponieren von eigenen Stücken zu dem Lernangebot. Dazu benötigt der Schüler lediglich einen Computer, ein iPad oder iPhone und ein Keyboard oder akustisches Klavier. Eine begrenzte Anzahl an Lektionen kann sogar mit einer einfachen PC-Tastatur oder der Touchscreen gespielt werden. Skoove gibt dem Nutzer direktes Feedback, indem das Programm zuhört und so die richtigen Tasten, das Tempo und die Technik anzeigen kann. Skoove hat außerdem Klavierlehrer im Team, die den Lernprozess zusätzlich unterstützen. Sie sind für den Support zuständig und durch den integrierten Chat in der App, per Telefon oder Skype zu erreichen.

Business-on.de: Aus welchem Lehrangebot kann ein Skoove-Nutzer wählen?

Dr. Florian Plenge: Momentan sind auf Skoove 13 Kurse mit über 400 Lektionen verfügbar, die je nach Niveau und Interesse absolviert werden können. Es gibt Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse, Pop-Piano-, Klassik-, Blues-, Boogie-Woogie- und Theoriekurse. Außerdem bieten wir einen Kurs für Musikproduzenten an. In vielen Musikschulen wird der Klavierunterricht mit klassischen Stücken begonnen, die bei jungen Menschen selten Begeisterung auslösen. Das ist bei Skoove anders, denn dem Nutzer steht es von Anfang an frei, mit welchen Stücken er beginnen möchte, sei es Mozart, die Beatles oder Adele. Wir glauben, dass das Spielen von Stücken, die aus dem Interessengebiet des Nutzers stammen, ihn anregen am Ball zu bleiben und weiterzumachen.

Business-on.de:  Würden sie von einer speziellen Vorgehensweise sprechen, die Skoove besonders macht und von anderen Anbietern absetzt?

Dr. Florian Plenge: Skoove ist die einzige App, die eine fundierte Klavierausbildung mit direktem Feedback und populären Stücken anbietet. Wir möchten unseren Nutzern das Klavierspielen durch die Verbindung populärer Stücke mit Theorie und Technik vermitteln.

Business-on.de: Viele Menschen machen ihre ersten musikalischen Erfahrungen im Kindesalter. An welche Zielgruppe richtet sich Skoove?

Dr. Florian Plenge: Skoove richtet sich im Grunde an alle, die Klavier lernen oder ihr Spielen verbessern oder ausbauen möchten. Der Vorteil ist, dass der Nutzer an keine Termine gebunden ist, sondern seine Lerneinheiten dann durchführen kann, wann es ihm am besten passt. So haben auch Vielbeschäftigte die Möglichkeit ein Instrument zu lernen. Durch die Vielzahl musikalischer Genres und die Verwendung neuester Techniken bietet Skoove insbesondere Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eine einfache und aktive Möglichkeit an, Klavier zu lernen. Zwar können auch Kinder unter 12 Jahren mit viel Spaß erfolgreich Klavierspielen lernen, jedoch sollten Erwachsene dem Kind gerade am Anfang der Lernphase unterstützend zur Seite stehen.

Business-on.de: Welche Zukunftspläne hat Skoove?

Dr. Florian Plenge: Momentan gibt es für Skoove nur eine App für iOS, jedoch planen wir 2019 die Android-Version auf den Markt zu bringen. Außerdem möchten wir neben dem Klavier langfristig auch weitere Instrumente auf Skoove anbieten, zum Beispiel Gitarre. Unsere Nutzer kommen hauptsächlich aus den USA, Deutschland und Großbritannien. Es gibt noch viel Potential den Markt weiter auszubauen, insbesondere in Asien.

Business-on.de:  Was bedeutet der Name Skoove?

Dr. Florian Plenge: Der Name setzt sich aus den Wörtern “Skill” und “Groove” zusammen, beides für uns sehr wichtige Bestandteile des Musikmachens.

Mehr Informationen hier www.skoove.com/de

(Redaktion)


 

 

Skoove
Businesson
Dr Florian Plenge
Stücken
Nutzer
Klavierspielen
Klavier
Online-Plattform
Musizieren
Menschen
Technik
Musikmachen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Skoove" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: