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Entschädigung für Kaupthing-Opfer

Islands Präsident gegen Entschädigung deutscher Kaupthing-Einleger

Obwohl das Bundesfinanzministerium in Berlin weiterhin von einer Entschädigung der gut 31.000 deutschen Sparer durch die Kaupthing-Bank ausgeht, ließ der isländische Staatspräsident verlauten, den isländischen Steuerzahlern sei es nicht zu vermitteln, dass sie jetzt auch noch für die Verluste deutscher Sparer aufkommen müssten.

„Die Deutschen müssen begreifen, dass die Menschen in Island alles verloren haben“, so der isländische Staatspräsident in einer aktuellen Erklärung. Diese Äußerung steht im klaren Widerspruch zur Erklärung einer Banksprecherin in Reykjavik, wonach die zwangsverstaatlichte isländische Kaupthing Bank ihre deutschen Kunden nach wie vor entschädigen will.

Vergangene Woche hatte die Bank selbst in einer Gläubigerversammlung erklärt, man verfüge in Deutschland derzeit über 80% der Mittel, um die Einlagen von insgesamt EURO 300 Mio. komplett auszuzahlen.

(Redaktion)


 


 

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