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  • 02.05.2018, 11:42 Uhr
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  • Berlin
IT / REPUBLICA

POP: Startschuss für die re:publica 18, dem Volksfest für Digitale Natives und Digitale Naives

Heute beginnt die diesjährige re:publica - Europas größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft. Unter dem Motto “POP” findet die zwölfte Ausgabe der Konferenz vom 2. - 4. Mai 2018 in der Station Berlin statt.

“Wir sind wahnsinnig stolz mit unserer Veranstaltung und unserem Programm so viele Menschen für Themen rund um die digitale Gesellschaft zu begeistern. Die große Resonanz und unsere wachsende Community zeigen, welche gesellschaftliche Relevanz unsere Themen haben”, sagt Andreas Gebhard, Geschäftsführer und Mitgründer der re:publica. “Wir freuen uns sehr auf drei aufregende und inspirierende Konferenztage - und ganz besonders auch auf das Netzfest: das erste digitale Volksfest, das wir in diesem Jahr erstmalig im Anschluss an die re:publica am 5. Mai im Park am Gleisdreieck in Berlin veranstalten.”

POP auf 20 Bühnen

Das Programm der re:publica 18 ist so facettenreich wie nie. Zu den Themenschwerpunkten gehören neben Blockchain, re:health, Smart Cities und FinTech auch Programm-Session zu den Themen Music & Sovereignity,  Blockchain, re:health, Immersive Arts, re:learn und Virtual Reality.

Auch in diesem Jahr ist es den VeranstalterInnen gelungen hochkarätige SpeakerInnen nach Berlin zu holen - darunter die Aktivistin Chelsea Manning und danah boyd, die die Eröffnungs-Keynote halten wird.
Außerdem dabei sein werden die türkische Journalistin und Bestseller-Autorin Ece Temelkuran, die Medienkünstlerin Morehshin Allahyari, die Professorin Wendy Chun, Physiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, die Journalistin und Direktorin von “Ranking Digital Rights” Rebecca MacKinnon, die Wikimedia-Direktorin Katherine Maher, Eyal Weizman, Leiter des Rechercheinstituts “Forensic Architecture” sowie Trebor Schulz, Experte für die Zukunft der Arbeit und Sharing Economy.
Dunja Hayali, Silke Burmester und Kai Gniffke diskutieren über Journalismus im Netz, die Erfolgsautoren Sibylle Berg, Marc-Uwe Kling, Juli Zeh u.a. haben für die re:publica 18 eine “Supergroup” gegründet und werden über “Digitale Selbstverteidigung” diskutieren. außerdem auch in diesem Jahr dabei ist Sascha Lobo.

More POP to explore…

Seit den Anfängen der re:publica ist das Internet von einem Ort der Kommunikation zu unserem Lebensraum geworden. Das Netz ist POP und damit Popkultur. Mit dem diesjährigen Motto taucht die re:publica in den Mainstream der digitalen Popkultur ein, um diesen nicht nur besser zu verstehen, sondern auch die Diversität und Fülle des Netzes populärer zu machen. Dazu gehört aber auch die kritische Auseinandersetzung mit Themen wie Populismus und Fake News.

“Ab dem 2. Mai lassen wir die viel zitierten Filterbubbles wortwörtlich platzen! POP werden wir im Programm, aber auch vor Ort und für jeden einzelne TeilnehmerIn erlebbar machen”, erklärt Andreas Gebhard. Um das Motto zu visualisieren, werden in diesem Jahr Greenscreens an verschiedenen Orten der STATION Berlin als individuelle Projektionsflächen angeboten. Dadurch kann gezeigt werden, dass das Netz aufgrund von Algorithmen und individuellem Nutzerverhalten für jeden anders aussieht. Vor Ort, aber vor allem im Netz, in den Timelines und den Social Media-Profilen der TeilnehmerInnen wird die re:publica so, je nachdem mit welchen Bildern man die grünen Platzhalter mit Hilfe der eigens für das Event programmierten App re:al life by re:publica (für iOS und Anroid erhältlich) gestaltet, ganz unterschiedlich aussehen. Damit wird auch der vermehrten Nutzung von Social Media Plattformen, als Orte der Meinungsäußerung, -bildung und -beeinflussung Rechnung getragen.

“POP ist eine Öffnung und eine Einladung und wird deshalb vielfältiger,diskursfähiger, aber auch tanzbarer denn je”, so Gebhard. Neben den prominenten Keynote-SpeakerInnen, erwarten die TeilnehmerInnen der re:publica 18 zahlreiche weitere Highlights und ein paar echte Geheimtipps.
Darunter: Max Röbel und Sebastian Maschuw von Creamspeak mit ihrem Talk: The Present Is Now: Endlich wieder Spaß im Netz! Peter Mayer, Leiter Cyber Security Services, spricht zum Thema 1981 - Kraftwerk's Album Computerwelt und der NSA-Skandal. Lin Hierse, Siyuan He und Arseny Kneifel wollen die Internetblase in China zum Platzen bringen und beleuchten in ihrem Vortrag auf humorvolle Art und Weise die Internetkultur des Landes. In der Paneldiskussion Metall auf Metall, Kunstfreiheit & Urheberrechte diskutieren RechtswissenschaftlerInnen, MusikwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und AnwältInnen über das Zusammenprallen von Urheberrecht und Kunstfreiheit am Beispiel des bis heute ungelösten Sampling-Rechtsstreits zwischen dem Rapper Moses Pelham und Kraftwerk. Robots behaving badly: legal responsibility in the age of artificial intelligence: im Talk von Andres Guadamuz geht es um künstliche Intelligenz und die rechtlichen Rahmenbedinungen. Inwweit die Digitalisierung Frauen und Non-Binaries zu einer Stimme vehilft, darüber sprechen die TeilnehmerInnen des Panels zum Thema The Web Women Want - How does tech fuel the feminist discourse worldwide?
Außerdem können sich die re:publica TeilnehmerInnen abseits der Bühnen auf ein kurzweiliges Rahmenprogramm mit Kunst-Performances, Workshops, Video- und Sound-Installationen freuen. Und natürlich wird es - ganz im Zeichen von POP - auch ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit Live-Musik und DJs geben.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder zwei Apps, auf denen das gesamte Programm der re:publica 18 mobil abrufbar und individuell planbar ist. Die Apps wurden von Mitgliedern der re:publica-Community programmiert und stehen hier zum Download zur Verfügung.
Zum fünften Mal wird auch in diesem Jahr die Media convention Berlin (MCB), präsentiert vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), vom 2.- 4. Mai 2018 in der STATION Berlin parallel zur re:publica stattfinden. Die TeilnehmerInnen können mit einem Ticket beide Veranstaltungen besuchen. Sie ist einer der wegweisendsten Medienkongresse in Europa, widmet sich aktuellen Fragen der Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft.

Insgesamt wird es an den drei Konferenztagen über 300 Sessions von mehr als 600 SprecherInnen auf 20 Bühnen geben. Beim diesjährigen Call for Participation gingen über 1050 Einreichungen aus der langjährig gewachsenen re:publica Community ein. Ein interdisziplinäres Programmkomitee, bestehend aus ExpertInnen unterschiedlicher Themenbereiche, bewertete die Beiträge gemeinsam mit dem re:publica-Programmteam individuell, so dass auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und aktuelles Programm entstanden ist.

Bereits heute steht der Termin für die re:publica 2019 fest. Alle netzaffinen und digitalbegeisterten TeilnehmerInnen können sich schon einmal den 06.-08. Mai 2019 vormerken. Dann geht die re:publica Berlin in die 13. Runde.

(Redaktion)


 

 

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