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Jahresbilanz Arbeitslosigkeit

Unternehmen zurückhaltend am Arbeitsmarkt

Mehr Arbeitslose zum Jahresende. Konjunkturelle Schwächephase führt auch im Dezember zu höheren Arbeitslosenzahlen. Positiv: Jahresdurchschnitt der Erwerbslosen ist so niedrig wie zuletzt 1991. Unternehmen in kommenden Wintermonaten jedoch wohl äußerst zurückhaltend bei Einstellung neuer Mitarbeiter.

Die schwächelnde Konjunktur hinterlässt immer deutlicher ihre Spuren auch im Arbeitsmarkt. Lässt man die vorweihnachtliche Hoch-Zeit außer Acht, waren Experten zufolge im November 15.000 mehr Männer und Frauen arbeitslos. Die Erwartungen für die nächsten Monate sind daher äußerst zurückhaltend. Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld betont: Aus den aktuellen Zahlen gehe hervor, dass die Unternehmen mit der Einstellung neuer Mitarbeiter derzeit eher zurückhalten würden.

Arbeitslosigkeit zum Jahresende höher als Durchschnitt der letzten drei Jahre

In einer Umfrage schätzen Volkswirte deutscher Großbanken, die Fortsetzung der konjunkturellen Schwächephase habe im Dezember 2012 – etwa 90.000 Arbeitslose mehr als im Vormonat – die Zahl der Erwerbslosen auf insgesamt 2,841 Millionen Männer und Frauen zum Jahresende eingepegelt. Der Anstieg fiele somit deutlich höher aus als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. So hatte etwa die Arbeitslosigkeit Ende 2011 noch um 60.000 niedriger gelegen.

Betrachtet man allerdings die Gesamtjahresbilanz, zeigt sich der Arbeitsmarkt 2012 durchaus in guter Form. Durchschnittlich 2,896 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr ohne Arbeit – so wenig wie zuletzt 1991.

(Redaktion)


 


 

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