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Interview- Rasend schnell zum ersten Job

Speed-Datings kommen jetzt auch im beruflichen Bereich in Mode. Sie bieten Bewerbern und Firmen die Möglichkeit, sich innerhalb von nur fünf Minuten kennenzulernen.

Auch Andreas Kilwing, Niederlassungsleiter der euro engineering AG in Berlin und sein Stellvertreter Burkhard Mertens haben sich beim Job-Speed-Dating der Beuth Hochschule für Technik in Berlin von den Vorteilen dieser Art der Jobbörse überzeugen lassen.
Frage: Wie sind sie auf das Job-Speed-Dating gekommen?
Andreas Kilwing: Wir wurden wie sieben andere Firmen von der Beuth Hochschule für Technik eingeladen und kamen zu zweit. Auf die Ergebnisse dieses Formats, mit den kompakten Vorstellungsgesprächen waren wir sehr gespannt.

Frage: Was hat Sie als Ingenieurdienstleister daran gereizt?
AK: Zum ersten Mal hatten wir die Chance, 32 Bewerber aus dem Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik in nur zwei Stunden kennenzulernen. Die Bewerber haben uns eine Karteikarte mit ihrem Kurzlebenslauf gegeben. Genau so haben wir uns auch bei ihnen vorgestellt.

Frage: Welche Vorteile sehen Sie gegenüber dem üblichen Bewerbungsprozess?
AK: Normal brauchen wir für 32 Bewerbungsgespräche zwei Monate. Das beinhaltet Anzeigenschaltung, Sichtung, Einladung und ein- bis zweistündige Gespräche. Die Verdichtung dieses Vorgangs auf fünf Minuten mit seiner Direktheit und ohne Floskeln hat uns gut gefallen.

Frage: Wie haben sich die Bewerber in dieser Stresssituation geschlagen?
AK: Wir waren positiv überrascht von der Souveränität, die die Bewerber dank eines vorausgegangenen Trainings der Beuth Hochschule entwickelt hatten. Mancher Dozent hat seinen Schützling beim Speed-Dating im Anzug und mit tadellosem Auftreten kaum wieder erkannt.

Frage: Wie viele der 32 Bewerber, die Sie gesehen haben, waren denn konkret interessant für Sie?
AK: Wir haben von rund der Hälfte der Kandidaten einen vollen Lebenslauf angefordert. Als Ingenieurdienstleister haben wir viele Kundenprojekte mit einer großen Bandbreite an gesuchten Qualifikationen. Studenten, die ein Praktikum suchten, mussten wir ablehnen, da wir zurzeit Berufseinsteiger suchen.

Frage: Gab es bei all dem Positiven auch einen Wermutstropfen im neuen Konzept?
AK: Leider hat sich auf die Anfrage nach dem ausführlichen Lebenslauf lediglich die Hälfte der Bewerber bei uns gemeldet. Wir werden nun analysieren, was wir tun können, um die Anzahl der Rückmeldungen zu verbessern.

(euro engineering AG)


 


 

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