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BBI als Konjunkturmotor

Junghanns: BBI-Umfeld wird zum Konjunkturmotor

Die deutsche Hauptstadtregion Berlin Brandenburg profitiert zunehmend vom Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Single-Airport. „Allein im vergangenen Jahr haben elf Firmen im direkten Brandenburger Flughafenumfeld investiert und 352 Arbeitsplätze geschaffen - und das bereits drei Jahre vor der geplanten Eröffnung. Hinzu kommt ein steigendes Interesse an Flächen. Das zeigt, dass dieses Projekt seinem Ruf als Wachstumsmotor der Region gerecht wird“, erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns anlässlich des einjährigen Bestehens des gemeinsamen Ansiedlungsbüros von Berlin und Brandenburg in Schönefeld.

Das Airport Region Team der Wirtschaftsfördergesellschaften ZukunftsAgentur Bandenburg (ZAB) und Berlin Partner wirbt gemeinsam Investoren für das Flughafenumfeld. Am 3. März 2008 wurde das Büro in Schönefeld eröffnet. Das engere Flughafenumfeld bezieht sich auf einen Radius von 30 Kilometern. Zu den elf Unternehmen, die sich entweder neu ansiedeln oder ihre Fertigung erweitern, zählen Rolls Royce in Dahlewitz und der Drucksensorenproduzent Endress+Hauser in Stahnsdorf.

„Der BBI gehört weltweit zu den Top-Investitionsprojekten. Für die Wirtschaft in der Region ist er schon jetzt eine Erfolgsgeschichte, weil die Unternehmen aus Berlin und Brandenburg von den Bauaufträgen profitieren. Insofern ist dieses Infrastrukturprojekt ein eigenes Konjunkturprogramm – was gerade jetzt, in der weltweiten Wirtschaftskrise, von großer Bedeutung ist“, fügte Minister Junghanns hinzu.

Diese Kooperation ist ein bundesweites Pilotprojekt. Denn so eng arbeiten nir-gendwo zwei Länder in der Wirtschaftsförderung zusammen. Dr. Detlef Stronk, der Vorsitzende der Geschäftsführung der ZAB, sagte: „Das Airport Region Team hat die Aufbauphase erfolgreich abgeschlossen und blickt nach einem Jahr auf eine Reihe gelungener Marketingaktivitäten zurück. Die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Vermarktung des Umfeldes vom künftigen Single-Airport der deutschen Hauptstadtregion klappt gut.“ Das Team hat 2008 unter anderem eine eigene Internetplattform eingerichtet, verschiedene internationale Messeauftritte absolviert und zahlreiche Standortpräsentationen im Ausland veranstaltet.

Der Großflughafen Schönefeld ist mit einem Volumen von gut zwei Milliarden Euro derzeit das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands. Als künftiges Dreh-kreuz zwischen Ost- und Westeuropa und als Rampe nach Asien rückt der BBI die internationalen Märkte näher an Berlin und Brandenburg. Die Zahl der Anfragen nationaler und internationaler Investoren steigt.

Zum einjährigen Bestehen des gemeinsamen Ansiedlungsbüros startet das Air-port Region Team eine neue Gesprächsreihe. Mit gezielten Branchentalks soll Entscheidern die Möglichkeit eröffnet werden, sich über konkrete Projektentwick-lungen im Flughafenumfeld zu informieren. Zum Auftakt geht es am 4. März ab 17 Uhr in der Mittelstraße 7 (2. Etage), 12529 Schönefeld, um das Thema Logistik.

(Redaktion)


 


 

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