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Kapitalerhöhung

Nokia Siemens Networks wohl erstmals am Anleihemarkt

Das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) will knapp 750 Millionen Euro am Anleihemarkt beschaffen. NSN plant Ausgabe eines hoch verzinsten Papiers. Bankschulden sollen abgebaut werden.

Nokia Siemens Networks (NSN) will seine Bankschulden reduzieren. Dafür will der angeschlagene Konzern nun erstmals Geld am Anleihemarkt beschaffen. Der Netzwerk-Ausrüster will mittels Ausgabe eines hoch verzinsten Papiers knapp 750 Millionen Euro umsetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

In erster Linie wolle man mit den Erlösen die Verbindlichkeiten bei Banken senken und somit die finanzielle Lage des Unternehmens aufbessern. Über die Platzierung sei allerdings gegenwärtig noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Zuletzt überraschte das Gemeinschaftsunternehmen mit ungewohnt hohen Renditen und relativ stabilen Umsätzen. Am Kapitalmarkt regte sich daraufhin die Hoffnung eines Börsengangs von Nokia Siemens Networks. Für seinen Berliner Standort kündigte die Siemens-Tochter Ende 2012 die Streichung hunderter Arbeitsplätze an. Außerdem sollten die in der Hauptstadt ansässigen Sparten verkauft werden.

(Redaktion)


 


 

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