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Kaufkraft

Deutsche sollen 2013 im Schnitt 554 Euro mehr Geld haben

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), soll die Kaufkraft der Deutschen im kommenden Jahr um 2,9 Prozent steigen und somit zu einer positiven Konsumentwicklung führen.

Insgesamt rechnet die GfK, bezogen auf Gesamtdeutschland, im Jahr 2013 mit einer Kaufkraftsumme von 1,6 Billionen Euro. Konkret wären das für jeden Bürger 20.621 Euro jährlich, die in Lebensunterhaltskosten wie Miete oder auch in den Konsum investiert werden könnten. Die Kaufkraft entspricht dem jährlichen Nettoeinkommen inklusive aller staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- oder Kindergeld .

Jedoch profitieren nicht alle Regionen Deutschlands vom steigenden Nettoeinkommen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist auch hier deutlich spürbar. Während zum Beispiel Görlitz als einer der ärmsten Landkreise gerade einmal 15.687 Euro Kaufkraft pro Person vorweisen kann, sind es im reichsten Landkreis Starnberg bei München ganze 30.509 Euro.

Im November sank die Inflationsrate erstmals seit Juli wieder unter die wichtige Zwei-Prozent-Marke. Dafür sei aber nicht, wie von vielen vermutet, die Entwicklung der Energiepreise verantwortlich, sondern vor allem die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln. So stiegen vor allem die Preise für Obst um 10,5 Prozent, Gemüse um 6,9 Prozent und Fleisch um 6,1 Prozent.

(Ariane Heiligenstadt)


 


 

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