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  • 24.06.2016, 12:35 Uhr
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  • Berlin
KFW AWARD / BAUEN UND WOHNEN

Spektakulär gebauter Berliner Neubau gewinnt KfW Award Bauen und Wohnen 2016

Die KfW Bankengruppe vergab zum 14. Mal den jährlich ausgeschriebenen KfW Award Bauen und Wohnen. Die zehn Preisträger wurden von einer Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro ausgezeichnet.

4. Platz: Häuser am See

Am Berliner Weißensee-Park stehen vier Neubauten um ein feingliedriges früheres Rathaus

Gesucht wurden Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Haus mit mindestens drei Wohneinheiten im innerstädtischen Bereich oder Stadtzentrum gebaut oder modernisiert haben. Bewertet wurden die Projekte anhand ihrer gelungenen Balance aus Modernität, Energie- und Kosteneffizienz, ihrer optimalen Raum- und Flächennutzung sowie der individuellen Wohnlichkeit. Die zehn Preisträger wurden von einer Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro ausgezeichnet. Die zehn Preisträger haben insgesamt 14 Neubauten errichtet und drei Altbauten grundlegend modernisiert. Bei den prämierten Objekten wurden mit gelungener Architektur sowohl vielfach die ambitionierten Standards der KfW-Effizienzhäuser erreicht als auch geschickt Maßnahmen zum Abbau von Barrieren umgesetzt.

Die Preisverleihung des KfW Awards Bauen und Wohnen fand zusammen mit der Verleihung der Preise in dem von der Deutschen Energie-Agentur (dena) veranstalteten Wettbewerb "Sanierungshelden" statt. Verliehen wurden im Rahmen des diesjährigen KfW-Awards zehn Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro.

Die Preisträger:

   - Erster Preis (dotiert mit 10.000 Euro): 

Eine Gemeinschaft aus 39 Baudamen und -herren hat ein spektakuläres siebengeschossiges Wohnhaus mit einer schimmernden Fassade aus 800 gold-beige lackierten Gitterrosten auf einem schmalen Grundstück in Berlin geschaffen und die Wohnungen individuell ausgebaut.

   - Zweiter Preis (dotiert mit 6.000 Euro): 

Thomas Fritsch hat ein 600 Jahre altes Ackerbürgerhäuschen in der Altstadt von Hilpoltstein (Bayern) liebevoll saniert und es in drei Wohnungen umgebaut, die nun historisches Ambiente und komfortables modernes Wohnen vereinen.

   - Dritter Preis (dotiert mit 4.000 Euro): 

Acht Familien mit mehr als 20 Kindern haben gemeinsam in Tübingen (Baden-Württemberg) ein Haus mit Dachgärten errichtet, das familiengerechtes Leben mit ringsum reichlich Spielmöglichkeiten bietet. Die durchdacht und sparsam gebauten Wohnungen weisen eine hohe Wohnqualität auf.

   - Vierter Preis (dotiert mit 3.000 Euro): 

In Berlin hat eine Baugemeinschaft aus 45 Personen ein historisches Rathaus saniert und dieses mit vier Neubauten umringt. Aus dem harmonischen Wohn-Ensemble aus fünf Gebäuden und einem grünen Gemeinschaftshof sind 45 Wohnungen entstanden, in denen nun Menschen aller Generationen leben.

   - Fünfter Preis (dotiert mit 2.000 Euro): 

34 unterschiedliche Reihenhäuser und Etagenwohnungen in vier Neubauten errichtete eine Gemeinschaft aus 34 Personen, Familien und Paaren auf einer Elbinsel in Hamburg. Man teilt Gärten und Spielflächen und verbindet das Wohnen im Grünen mit dem Leben in einer gut erreichbaren Großstadt.

Die weiteren fünf Preisträger als "Lobende Anerkennung" (dotiert mit jeweils 1.000 Euro):

   - Geräumiger Winzling: Die Bauherren Dr. Dominik und Daniel      Verhülsdonk bauten auf einem 9 x 13 Meter kleinen Berliner      Restgrundstück ein siebengeschossiges Wohnhaus mit fünf hellen 
     und geräumigen Wohnungen, die mit wandhohen Fenstern 
     Panoramablicke bieten. 
   - Passivhaus und Gründerzeit: In Hamburg sanierte Dr. Georg Winter
     ein historisches Gebäude aus der Gründerzeit zu einem Passivhaus
     und schuf damit ein stilvolles Gründerzeitgebäude mit einem 
     ambitionierten Energiekonzept. 
   - Ein Stück Leben: Bernhard und Sebastian Wipfler bauten ein 
     Stadthaus mit einer Aluminiumfassade in einer Baulücke in 
     Mannheim (Baden-Württemberg), dessen Obergeschosse sich nach 
     Bedarf in bis zu drei Wohnungen oder Gewerbe-Einheiten teilen 
     lassen. 
   - Entspannte Gemeinschaft: Die Baugemeinschaft "WIR im 
     Kaiserviertel" errichtete in einer Baulücke nahe dem Zentrum von
     Dortmund (Nordrhein-Westfalen) einen Neubau mit sieben 
     Wohnungen, die sich Gemeinschaftsflächen und Aufenthaltsorte 
     teilen. 
   - Familiäre Box: Monika Tarazi-Ertel und Andreas Ertel bauten ein 
     zentrumnahes Dreifamilienhaus in Reutlingen (Baden-Württemberg) 
     aus Naturmaterialien, das Grundform und Farbe der Nachbarschaft 
     aufnimmt, in dem sie selbst leben und arbeiten. 

Zu der Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff gehörten Stadtentwickler und Energieexperten, Architekten sowie Vertreter aus der Bau- und Wohnwirtschaft, Medien und der KfW an. Die KfW fördert für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms und des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) des Bundes Maßnahmen privater Bauherren zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Abbau von Barrieren in Wohngebäuden. Damit werden Bauherren unterstützt, sich den Anforderungen zeitgemäßen Bauens zu stellen. Informationen zu den Fördermöglichkeiten auf www.kfw.de oder unter 0800 539 9002. 

(Redaktion)


 

 

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