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Kfz-Versicherung

Tipps für den Kfz-Versicherungswechsel: Tarifvergleich lohnt sich

Wer seine Kfz-Versicherung bis Ende des Jahres kündigen möchte, hat noch bis zum 30. November 2012 Zeit. Hilfreiche Tipps den Tarifdschungel zu durchblicken, liefert der ADAC. Auch wer den Kündigungsstichtag verpasst, hat noch die Möglichkeit zu kündigen. Für Gewerbetreibende mit Fuhrpark gibt es ebenfalls verschiedene Kündigungsmöglichkeiten.

  • Abwarten lohnt sich: An vier aufeinander folgenden Wochenenden hat Öko-Test die Kfz-Tarife verglichen. Die Angebote wurden von Woche zu Woche günstiger.

  • Kündigungstermin 30. November: Wer den Termin verpasst hat noch eine zweite Chance zu kündigen. Zum Beispiel wenn sich die Versicherungsprämie erhöht, ohne Vorliegen eines Schadenfalls, also etwa bei Änderung der Typ- und Regionalklassen.

  • Ordentliche und außerordentliche Kündigung: Diese steht auch für Unternehmen mit Fuhrpark zu. Da es bei großen Fahrzeugflotten ganzjährig häufiger zu Schäden kommt, passen die Versicherer ihre Tarife kurzfristig an. In diesem Fall kann der Versicherte innerhalb eines Monats kündigen

  • Vor dem Wechsel vergleichen: Auch ein Vergleich der Tarife des aktuellen Versicherers kann sich lohnen. Oftmals bestehen neue günstigere Angebote. Hierbei Versicherungsbedingungen- und Leistungen überprüfen.

  • Erst neuen Vertrag abschließen dann den Alten kündigen: Generell sind alle Versicherer verpflichtet jeden Kunden zu akzeptieren. Bei Teil- oder Vollkasko dürfen die Anbieter jedoch auch Verträge ablehnen. Vor dem Wechsel also prüfen, ob die neue Versicherung einen Vertrag im selben Umfang akzeptiert, wie der Aktuelle.

  • Die Deckungssumme: Die Versicherung sollte mindestens eine Summe von 50 Millionen Euro abdecken. Eine Deckungssumme von 100 Millionen wäre besser. Die gesetzlich vorgeschriebene Summe reicht meist nicht aus.

  • Neupreis- und Kaufpreisentschädigung: Bei der Kaskoversicherung sollte die Neupreis- und Kaufpreisversicherung bei Totalschäden bis zu 24 Monate, bei Diebstahl mindestens sechs Monate betragen.

  • Wildschäden: In der Teilkasko sind oft nur bestimmte Schäden versichert. Je nach Anbieter werden jedoch auch Marderbisse oder Kollisionen mit Tieren aller Art abgesichert.

  • Schlechte Rückstufungen: Vor einem Versicherungswechsel sollte geprüft werden, wie weit man im Schadensfall zurückgestuft wird. Sehr günstige Anbieter haben meist schlechte Rückstufungen.

  • Grobe Fahrlässigkeit: Auch bei grober Fahrlässigkeit sollte eine Leistungsübernahme bestehen. Ausgenommen sind fahrlässig herbeigeführter Diebstahl sowie Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.

(Norman Schönfeld)


 


 

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1 Kommentar

von Janina Bollmann
13.12.12 03:01 Uhr
Mache auch immer einen Kfz-Tarifvergleich

Danke für die guten Tipps zum Kfz-Versicherungswechsel. Die kann ich immer gut gebrauchen. Ich mache jedes Jahr meinen Kfz-Tarifvergleich bei http://www.autoversicherung-wechseln.net/kfz-tarifrechner/kfz-tarifrechner-auto.html, der Kfz-Tarifrechner bringt mir alle Infos, die ich brauche.

Das die Neupreis- und Kaufpreisversicherung in der Kaskoversicherung bei Totalschäden bis zu 24 Monate und bei Diebstahl mindestens sechs Monate betragen sollte, wusste ich bisher noch nicht. Danke für die Information.

 

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