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  • 03.06.2015, 19:28 Uhr
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  • Berlin
Kick Off

Unyte: Hartes Business trifft auf sanftes Yoga

Bikini in Berlin – normalerweise ein Ort gehobenen Konsums, befüllt von hektischen Shoppern und rennenden Businessmenschen. Am gestrigen Dienstag war es anders: Der erste Stock war von gerade gehenden, schlanken und zumeist weiblichen Menschen in fließenden Gewändern oder bunten Outfits bevölkert.

Der Pixelpark- Gründer und Dotcom-Star Paulus Neef hatte zum Kick-Off für sein neuestes, auf Langfristigkeit angelegtes  Projekt geladen: Unyte - Yoga for everyone. Das Konzept sieht vor, bis 2020 mindestens 40.000 Mitgliedern unterschiedlichster Backgrounds an 20 Standorten Yoga zu erschwinglichen Preisen näher zu bringen.

Den Anfang des Abends machte Buchautor und Yoagatrainer der Fußballnationalmannschaft, Dr. Patrick Broome, mit einem Slow-Down für Manager und Computerarbeiter. Im naturnah dekorierten Veranstaltungsraum gab er einen kurzen Einblick in Atem- und Refreshment-Übungen für Gestresste.  „Einmal hatte ich einen Manager, der lachen musste, als ich sagte, er solle sein Gesicht spüren“ plaudert der studierte Psychologe aus dem Yoga-Nähkästchen. Sich aller Gliedmaßen bewusst zu werden, bevor die einzelnen Muskeln gezielt trainiert werden, ist ein wesentliches Merkmal der fernöstlichen Bewegungslehre.

Nun ist aber Yoga relativ gut etabliert in Berlin, hunderte von Sportanbietern im Yogabereich konkurrieren um Kunden. Wir hatten die Gelegenheit, Paulus Neef zu fragen, wie er sich im umkämpften Markt behaupten und Rendite erwirtschaften will. Seine Strategie: Er weitet die Zielgruppen: „Ein simples Beispiel sind Männer und ältere Menschen. Wir wollen wirklich in die Breite gehen und glauben, dass viele Zielgruppen noch nicht angesprochen werden. Dadurch, dass wir große Studios, ein vielfältiges Kursangebot und lange Öffnungszeiten haben, setzen wir uns bereits jetzt von anderen Yogastudios ab.“

Obwohl das Konzept also an Bewährtes anknüpft und den Yoga-Trend mit Rund-um-die-Uhr-Services verbinden will, bleibt die Frage nach Investment, Rendite und Transparenz. Neef hat sich für die Crowdinvest-Plattform Companisto entschieden, auf der jeder Geld anlegen kann. Die Beteiligung läuft in Form eines  partiarischen Nachrangdarlehens. Für die Dauer der Beteiligung wird der Investitionsbetrag als Darlehen überlassen, das mit Gewinnbeteiligung in Form von Zinsen und Erlös im Falle des Verkaufs honoriert wird.  „Ich glaube, mit dem Crowdfunding sind wir so transparent wie wenige andere Unternehmen. Es gibt keinerlei Trennung zwischen interner und externer Kommunikation“, so Neef. Für seine Yoga-Kette Unyte hat es sich bereits jetzt gelohnt: Lange vor Ende der Fundingzeit sind bereits gut 190.000 der benötigten 200.000 Euro zusammen gekommen.

Frisches kaltes Wasser, heißer Tee und helle Räumlichkeiten – falls die künftigen Räumlichkeiten von Unyte ebenso ansprechend werden wie die Kick-off-Location, könnte sich Unyte zu einer Oase für Sportbegeisterte, Gestresste und Investoren entwickeln. Mehr Infos unter www.companisto.com

(Redaktion)


 

 

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