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Knorr-Bremse

Knorr-Bremse setzt Wachstumskurs fort

Der Knorr-Bremse Konzern konnte im Geschäftsjahr 2007 den Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen und hat damit ein neues Rekordniveau erreicht. Der Umsatz stieg um 4,1 % auf 3,25 Mrd. EUR (Vorjahr: 3,12 Mrd. EUR). Wechselkursbereinigt liegt das operative Wachs-tum bei 6,6 %.

Durch deutliche Zuwächse in Europa, Südamerika und Asien wurde der Umsatzrückgang im nordamerikanischen Nutzfahrzeugbereich überkompensiert. Die Verschärfung der Ab-gasvorschriften in diesem Markt hat Knorr-Bremse mit einer Umsatzreduzierung in Höhe von rund 175 Mio. EUR belastet. Die Konzernbelegschaft stieg von 13.035 (Jahresende 2006) auf knapp 14.000 Mitarbei-ter. Neben dem Aufbau in Asien um 350 Beschäftigte nahm auch die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland deutlich um fast 300 zu. Mit diesem Personalaufbau, insbesondere in dem Be-reich Forschung & Entwicklung, geht Knorr-Bremse in Vorleistung für den weiteren Wachs-tumskurs des Konzerns. Die drei großen Regionen Europa, Amerika sowie Asien/Australien, nach denen der Knorr-Bremse Konzern sein Geschäft führt, haben wie folgt zum Umsatz beigetragen.

Region Europa In der Region Europa wuchs der Umsatz auf 2,36 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,11 Mrd. EUR). Zu dieser Erhöhung trugen die beiden Unternehmensbereiche Systeme für Nutzfahrzeuge und Systeme für Schienenfahrzeuge mit einem Wachstum von jeweils über 11 % gleicherma-ßen bei. Beide Unternehmensbereiche haben in 2007 ihre gute Marktposition weiter aus-gebaut. Die Nutzfahrzeugsparte partizipierte durch flexibel angepasste Produktionskapazitäten an einem starken Anstieg der europäischen Nutzfahrzeugproduktion. Der Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge profitierte nach einer Stagnation des europäi-schen Schienenfahrzeugmarktes in 2006 von einer deutlichen Belebung im Jahr 2007. Mit den bedeutenden europäischen Fahrzeugherstellern wurden große langjährige Rahmen-verträge für Nah- und Fernverkehrsprojekte abgeschlossen.

Region Amerika In Nordamerika haben sich die Unternehmensbereiche 2007 unterschiedlich entwickelt. Der Erstausrüstermarkt für Nutzfahrzeuge in den USA ging, aufgrund der Einführung strengerer Abgasnormen zum 1. Januar 2007, erwartungsgemäß um rund 40 % zurück. Dieser nega-tiven Entwicklung konnte sich auch die nordamerikanische Nutzfahrzeugsparte von Knorr-Bremse nicht entziehen und musste einen Umsatzrückgang von knapp 30 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. In Südamerika wurde der Umsatz - getragen von einem guten Erstausrüster- und Trailer-Geschäft sowie von steigenden Exporten - um 36 % gesteigert. Im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge wuchs der Umsatz in der Region Nordamerika um 1,5 % gegenüber 2006. In Südamerika reduzierte sich der Umsatz bedingt durch einen schwachen Markt um 10 % gegenüber 2006. In der gesamten Region erzielte der Konzern 2007 einen Umsatz in Höhe von 790 Mio. EUR (Vorjahr: 960 Mio. EUR)

Region Asien/Australien Der Umsatz der Gesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum stieg um fast 60 % auf 330 Mio. EUR (Vorjahr: 208 Mio. EUR). Im Nutzfahrzeugbereich wuchs der Umsatz um 25 %. Auf den wichtigsten Märkten Japan, Indien und China ist Knorr-Bremse mit lokalen Produktionsstandorten etabliert. Der Schienenfahrzeugbereich wuchs in 2007 um über 80 %. Der Hochlauf von vier in 2006 gegründeten Joint Ventures in China sowie die Eröffnung eines neuen eigenen Werks in Suzhou haben zu dieser positiven Entwicklung in der Region beigetragen. Auf dem austra-lischen Markt konnte Knorr-Bremse den größten Auftrag im australischen Schienenfahr-zeugbereich gewinnen. Ausblick auf das Jahr 2008

Für das Jahr 2008 geht der Knorr-Bremse Konzern von einer insgesamt positiven Ge-schäftsentwicklung aus. In Europa erwartet der Konzern für beide Bereiche ein weiterhin gutes Marktumfeld und in Nordamerika für den Erstausrüstermarkt bei Nutzfahrzeugen eine leichte Erholung. In Asien ergeben sich weiter gute Wachstumschancen. Schwerpunkte der Geschäftsentwicklung liegen im Ausbau der weltweiten Marktposition und im Aufbau neuer Märkte wie z.B. Russland. Grundsätzliche Risiken bestehen durch die Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise sowie durch mögliche Wirtschaftsabschwä-chungen aufgrund der noch lange nicht ausgestandenen Finanzkrise in Nordamerika, deren Gesamtauswirkung noch nicht absehbar ist.

(Redaktion)


 


 

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