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Euro-Fonds für regionale Entwicklung

Kreativität und Innovation stärken Brandenburgs Wettbewerbsfähigkeit

Im Jahr 2008 sind insgesamt 1.254 Projekte von Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden. Die Mittel wurden durch die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) ausgereicht. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aus dem EFRE wurden 2008 mit 246 Mio. Euro insgesamt 16 Prozent mehr Fördermittel zugesagt als 2007. Die Resonanz EFRE geförderter Projekte strahlt über die Landesgrenzen hinaus und spiegelt sich in zahlreichen Auszeichnungen wider. In der Förderperiode 2007-2013 stehen dem Land Brandenburg knapp 1,5 Mrd. Euro EFRE-Fördermittel zur Verfügung.

„Die Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bringt das Land Brandenburg spürbar voran. Der EFRE fördert Innovationen und ist damit ein wichtiges Instrument für die dauerhafte Steigerung des Einkommens- und Beschäftigungsniveaus. Das stärkt die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, wodurch auch jeder einzelne Bürger profitiert“, so Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns.

Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen sinnvollen Einsatz europäischer Fördermittel

Im November 2008 erhielt Brandenburg mit dem Leitstern 2008 den Bundespreis für seine Vorbildfunktion im Einsatz und der Nutzung regenerativer Energien. Bisher wurden allein 15 Unternehmen der Solarindustrie von der ILB mit über 100 Mio. Euro Fördermitteln, die zum Teil aus dem EFRE stammen, unterstützt. Diese Unternehmen haben über 700 Mio. Euro im Rahmen von 24 Projekten getätigt oder verbindlich zugesagt. Rund 2.000 neue Arbeitsplätze und ca. 60 Ausbildungsplätze konnten dadurch in Brandenburg geschaffen werden.

In Kürze:

Schwerpunkte der EFRE-Förderung im Land Brandenburg
In der aktuellen Förderperiode 2007-2013 erhält das Land Brandenburg insgesamt rund 3 Mrd. Euro Fördermittel aus allen EU-Strukturfonds. Davon entfallen allein 1,5 Mrd. Euro auf den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

I. Förderung betrieblicher Investitions- und Innovationsprozesse

Adressaten der gewerblichen Förderung im Schwerpunkt I sind in der Regel Unternehmen. Die Richtlinien liegen in der Verantwortung des Wirtschaftsministeriums.
Geplante EFRE-Mittel 2007-2013: 660 Millionen Euro

II. Entwicklung innovations-, technologie- und bildungsorientierter Infrastrukturen

Über den Schwerpunkt II werden vor allem Hochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen und auch Bildungseinrichtungen gefördert. Die Zuständigkeit liegt beim Wissenschafts- bzw. beim Bildungsministerium. Für den Bereich Geodaten ist das Innenministerium verantwortlich.
Geplante EFRE-Mittel 2007-2013: 256 Millionen Euro

III. Wirtschaftsnahe, touristische und Verkehrsinfrastrukturen

Die Maßnahmen des Schwerpunktes III richten sich hauptsächlich an Kommunen. Zuständig sind je nach Richtlinie das Wirtschafts-, Infrastruktur- oder Kulturministerium.
Geplante EFRE-Mittel 2007-2013: 330 Millionen Euro

IV. Umwelt und städtische Entwicklung

Auch der Schwerpunkt IV spricht öffentliche Antragsteller an. Hier können z.B. Kommunen und kommunale Zweckverbände gefördert werden. Zuständig sind das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz oder das Ministerium für Wirtschaft.

Geplante EFRE-Mittel 2007-2013: 223 Millionen Euro

(Redaktion)


 


 

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