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  • 09.02.2017, 12:08 Uhr
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  • Berlin
KULTUR / BERLINALE 2017

36 attratkive Spielfilmprojekte suchen internationale Partner beim Berlinale Co-Production Market

Beim 14. Berlinale Co-Production Market (12. bis 15. Februar 2017) treffen 36 ausgewählte, Erfolg versprechende Spielfilmprojekte aus 29 Ländern mit internationalen Co-Produktions- und Finanzierungspartner*innen zusammen.

Für die Produzent*innen der ausgewählten Projekte und Firmen organisiert das Team des Berlinale Co-Production Market insgesamt ca. 1200 Einzelmeetings mit interessierten potentiellen Partner*innen aus dem Pool der 550 teilnehmenden Finanziers und Vertreter*innen von Produktionsfirmen, Weltvertrieben, TV-Sendern, Filmverleihen und Förderungen aus aller Welt.

Für die offizielle Projektauswahl wurden aus 323 Einreichungen 20 vielversprechende Spielfilmprojekte mit Budgets zwischen 750.000 Euro und elf Millionen Euro ausgewählt. Sie werden von international erfahrenen Produzent*innen vorgestellt und bringen bereits Produktionsförderung aus dem Heimatland oder mindestens 30 Prozent gesicherte Finanzierung mit.

Drei weitere Filmprojekte nehmen im Rahmen des „Rotterdam-Berlinale Express“ sowohl am CineMart Rotterdam als auch am Berlinale Co-Production Market teil.

Zehn Newcomer-Produzent*innen stellen außerdem ihre Projekte beim „Talent Project Market“ vor, der in Kooperation mit Berlinale Talents organisiert wird. Sie wurden aus weiteren 178 Einreichungen ausgewählt.

Unter den Regisseur*innen der ausgewählten Projekte finden sich prominente Namen wie Hans Petter Moland (Einer nach dem anderenEin Mann von WeltThe Beautiful Country), der bereits dreimal im offiziellen Berlinale-Programm vertreten war, Agnieszka Holland, deren aktueller Film Pokot dieses Jahr in Berlin Premiere feiert, ebenso wie weitere Regisseur*innen von Wettbewerbsfilmen aus den vergangenen Jahren, so etwa Lou Ye (Tui Na), Celina Murga (Das dritte Ufer des Flusses), Anne Zohra Berrached (24 Wochen) und Laura Bispuri (Vergine giurata).

In der Sparte „Berlinale Directors“ werden drei Projekte weiterer Berlinale-Regisseure vorgestellt, die sich zwar in punkto Finanzierung noch in einem frühen Stadium befinden, aber dennoch schon jetzt so vielversprechend sind, dass sie hier bei der Co-Produzent*innensuche unterstützt werden können, um ihnen den Weg auf die Leinwand zu erleichtern.

Neben den Meetings mit potentiellen Partner*innen, die anhand der konkreten Bedürfnisse jedes Projekts individuell geplant werden, gibt es beim Berlinale Co-Production Market außerdem insgesamt drei Preise zu gewinnen: Neben dem Eurimages Co-Production Development Award in Höhe von 20.000 Euro werden der VFF Talent Highlight Award in Höhe von 10.000 Euro und der ARTE International Prize in Höhe von 6.000 Euro vergeben.

Aus Deutschland, Frankreich, Israel und Norwegen kommen die vier bereits feststehenden Firmen im „Company-Matching-Programm“, mit denen die 550 anderen Teilnehmenden ebenfalls Einzel-Meetings anfragen können, um sich auf struktureller Ebene oder auf der Basis von Projekt-Slates auszutauschen und längerfristige Kooperationen anzudenken.

Im Festivalprogramm der kommenden Berlinale laufen mindestens zwei Filme, die in früheren Editionen des Berlinale Co-Production Markets als Projekte präsentiert worden waren und Partner getroffen hatten: Una mujer fantástica von Sebastián Lelio ist im Wettbewerb zu sehen, Mulher do pai von Cristiane Oliveira läuft in Generation 14plus.

Hauptpartner des Berlinale Co-Production Marketsind die MDM – Mitteldeutsche Medienförderung und Creative Europe MEDIA, Programm der Europäischen Union.

Der Berlinale Co-Production Market ist Teil des European Film Market.

Kooperationspartner und Hauptveranstaltungsort ist erneut das Abgeordnetenhaus von Berlin, das direkt gegenüber dem European Film Market im Martin-Gropius-Bau liegt.

Mehr Informationen auf der Berlinale-Festival-Site.

(Redaktion)


 

 

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