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KUNST / TECHNIK

re:publica: Performersion – Days of Performing & Immersive Arts

Vorhang auf für die neue Veranstaltung „Performersion – Days of Performing & Immersive Arts“. Am 5. und 6. Mai 2016 findet im Kühlhaus ein zweitägiges Programm zu darstellenden Künsten und Technologie statt.

Ausgerichtet von der re:publica und dem Performing Arts Programm Berlin verbindet es AkteurInnen aus den darstellenden Künsten mit ExpertInnen der Digitalkultur und schafft somit einzigartige Synergien und kollaborative Möglichkeiten. Das neue Format wird von der Lotto Stiftung gefördert und bietet an den beiden Tagen allen Interessierten freien Zugang zu der Veranstaltung. Das Programm findet ausschließlich auf Englisch statt.

Interdisziplinäre Verbindung von Kunst und Technik

Während der zwei Tage wird es auf drei Etagen des Kühlhauses Workshops, Vorträge und Performances geben. KünstlerInnen, ImpulsgeberInnen, EntwicklerInnen und ForscherInnen aus der darstellenden Kunst, Tanz, Theater, Performance, der digitalen Forschung und der Technologieentwicklung kommen zusammen, um Ideen und Praxis gemeinsam in neuen Formaten zu entwickeln. Anschauliche Talks mit Best-Practice-Beispielen und Informationen zu möglichen Förderpartnern fundieren diese Vernetzung auch professionell. Das Ziel ist es, Raum für kreative Prozesse zu öffnen, in denen VertreterInnen der Künste und Digitalkultur gemeinsam reflektieren und neue Erlebniswelten schaffen.

„Wie die gesamte Gesellschaft, erfahren auch die darstellenden Künste eine Digitalisierung. Eine Brücke zwischen beiden Welten ist nicht nur spannend, sondern auch notwendig. In Zeiten zunehmend automatisierter Softwareentwicklung, sind weniger technische Lösungsansätze aus der darstellenden Kunstwelt eine Bereicherung. Oft frei gelöst von festen Strukturen hat die Kunst einen vorbehaltlosen und dadurch offeneren Umgang mit neuen Technologien. Davon können wir nur lernen“, so Andreas Gebhard, Gründer und CEO der re:publica.
Im Umkehrschluss ist die Anwendung von Virtual Reality- und Augmented Reality-Technologien besonders auch für die Kunstproduktion und -vermittlung ein spannendes Thema, sei es im Film, im Theater, bei Performance und sogar in der Literatur.

„Neue Technologien sind von Berliner Bühnen nicht mehr wegzudenken. Die freie Szene Berlins ist seit Anbeginn Vorreiterin in der Nutzung technologischer Innovationen für die Kunst. Wir freuen uns zusammen mit der re:publica aktuellen Strömungen der darstellenden Künste und der digitalen Technologien eine Bühne zu geben und ein einmaliges Experimentierfeld zum gemeinsamen Entdecken zu eröffnen“, erklärt Janina Benduski, Leitung Performing Arts Programm Berlin.

Der Rahmen

Das Festival wird im Kühlhaus Berlin ausgetragen. Für re:publica und PAP stellt es einen Ort des Erprobens und Experimentierens dar. Bei „Performersion“ finden um die Bühne im ersten Stock verschiedene Workshops statt. Auf der Bühne selbst werden der Konferenzteil und die Performances präsentiert. Daneben erstreckt sich über die zweite und dritte Etage ein Experimentierlabor. Das Atrium dient der Ausstellung von Virtual-Reality-Technologien sowie der Präsentation von künstlerischen Positionen. Und auch im spring.berlin Event Netzwerk wird „Performersion“ vertreten sein. Die Plattform vernetzt Messen, Konferenzen und Veranstaltungen der Berliner Kreativwirtschaft und schafft so eine Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher, Gäste und Interessierte. spring.berlin präsentiert Events von unterschiedlichen VeranstalterInnen, die von Mitte April bis Mitte Mai 2016 stattfinden. Mittlerweile haben sich bereits 17 Partnerevents, mit der re:publica und Performersions insgesamt 19, zusammen gefunden, die viele Aspekte der kreativen digitalen Wirtschaft und Kultur abdecken. Merh Infos hier: https://re-publica.de/16/news/schon-wieder-was-neues-uns-performersion

Über die re:publica
Die re:publica ist die größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa. Sie versammelt mehr als 7000 TeilnehmerInnen, um über die Themen der vernetzten Gesellschaft zu diskutieren. BloggerInnen treffen auf PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen auf UnternehmerInnen, KünstlerInnen auf Aktivistinnen. Die Gesellschafter der republica GmbH, newthinking communications und der Spreeblick Verlag, beschäftigen sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit netzpolitischen Themen und digitaler Kultur und Gesellschaft. Sie betreiben zwei der bekanntesten Blogs in Deutschland: netzpolitik.org und spreeblick.com. Die zehnte re:publica findet vom 2. bis 4. Mai 2016 in der STATION-Berlin statt.

Über das Performing Arts Programm Berlin

Beraten. Vernetzen. Stärken. Das Performing Arts Programm richtet sich an alle freien Tanz- und Theaterschaffenden Berlins. Wir arbeiten in verschiedenen Units an der Professionalisierung, strukturellen Stärkung und verbesserten Wahrnehmung der freien darstellenden Künste. Das Performing Arts Programm Berlin ist ein Programm des LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste. Der LAFT Berlin wurde 2007 gegründet. Er vertritt die Interessen seiner über 400 Mitglieder – darunter die wesentlichen Spielstätten, Gruppen und EinzelkünstlerInnen Berlins – gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Er unterstützt seine Mitglieder durch Netzwerkarbeit, Beratung, Koordination und Dienstleistungen. Das Programm wurde 2012 von Janina Benduski und Stefan Sahlmann konzipiert und wird durch die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin aus Mitteln der Europäischen Strukturfonds EFRE und ESF gefördert.

(Redaktion)


 

 

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