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Erneutes Defizit des Landeslabors Berlin-Brandenburg

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg, das die Länder Berlin und Brandenburg bei gentechnischer Sicherheit, Infektions- und Tierschutz, Bioterrorismus, gesundheitlichem Verbraucherschutz und Katastrophenschutz unterstützen soll, erwirtschaftete 2012 ein neues Defizit von rund 1,3 Millionen Euro.

Die Fusion der beiden Labore aus Berlin und Brandenburg sollte nach damaligen Stand Einsparungen in Millionen Höhe mit sich bringen. Doch neuen Berichten zufolge erwirtschaftete das Landeslabor nach den Jahren 2010 und 2011 nun auch im Jahr 2012 Verluste. Die Ursache des Defizits laut Ministeriums für Gesundheit waren höhere Personal- und Materialkosten sowie das Bilanzmodernisierungsgesetz. Das Gesetz, das am 29. Mai 2009 in Kraft trat, verpflichtete das Landeslabor zukünftig höhere Rücklagen für Personalkosten zu bilden.

Doch seit drei Jahren gibt es immer noch kein einheitliches Abrechnungssystem und auch das geplante Labor-Informationssystem ist nicht aktiv. Diese beiden Faktoren trugen maßgeblich dazu bei, das Leistungen nicht genau berechnet werden konnten.

Laut Gregor Beyer (FDP) ist das Defizit nicht auf das Modernisierungsgesetz zurück zu führen. Vielmehr sieht er das Fehlen von nachhaltigen Berechnungsgrundlagen als Ursache für den wirtschaftlichen Misserfolg.

(Juliane Hedermann)


 


 

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