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Lichtblick Kino

Rainer-Werner Fassbinder-Filmreihe ab 23. Oktober

Rainer Werner Fassbinder, geboren am 31. Mai 1945, war der bedeutendste Regisseur des Neuen Deutschen Films, dem er auch international zum Durchbruch verhalf. Das Lichtblick Kino zeigt ab dem 23. Oktober eine Fassbinder-Filmreihe.

Die Filme

Ich will nicht nur, daß ihr mich liebt
Dokumentarfilm, D 1993, 97 min, Regie: Hans Günther Pflaum
Rainer Werner Fassbinder drehte über 40 Filme in 16 Jahren. Er starb am 10. Juni 1982 mit nur 37 Jahren.
In seiner vielgelobten, sachlichen Dokumentation lässt Hans Günther Pflaum die »Fassbinder-Familie« ein
Bild des arbeitswütigen und widersprüchlichen Regisseurs erstellen. Außer Fassbinder selbst erzählen seine
Ex-Frau Ingrid Caven, Michael Ballhaus, Volker Schlöndorff und viele andere.

Die Sehnsucht der Veronika Voss
BRD 1982, 104 min, Regie: Rainer Werner Fassbinder, D.: Rosel Zech, Hilmar Thate, Annemarie Düringer,
Doris Schade u.a.
1955 lernt Reporter Robert Krohn in München die frühere
Ufa-Diva Veronika Voss kennen. Inzwischen ist sie ein drogenabhängiges Wrack. Krohn entdeckt, dass Voss’ Ärztin Dr. Katz die gefallene Kinogöttin schamlos ausnutzt…
Der Film orientiert sich am Leben des Ufa-Stars Sybille Schmitz. Er schließt die 50er-Jahre-Trilogie ab, die mit »Die Ehe der Maria Braun« und »Lola« begann. Fassbinders vorletzter Film gewann den Goldenen Bären auf der Berlinale 1982.

Deutschland im Herbst
BRD 1978, 119 min, Regie: Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge,Beate Mainka-Jellinghaus, Maximiliane Mainka, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert, Bernhard Sinkel
Eine Gemeinschaftsproduktion von elf verschiedenen Regisseuren.
Die Rahmenhandlung des Films spielt in der Woche nach dem 18. Oktober 1977, der »Todesnacht von Stammheim«. Rainer Werner Fassbinder interviewt seine Mutter Liselotte Eder, deren politischen
Konformismus er vehement kritisiert.

Die dritte Generation
BRD 1978/79, 110 min, Buch, Regie, Kamera: Rainer Werner Fassbinder, Musik: Peer Raben, D.: Volker
Spengler, Bulle Ogier, Hanna Schygulla, Harry Baer, Eddie Constantine, Günter Kaumann u.a.
Eine Gruppe gelangweilter junger Leute in Berlin übt sich in Terrorismus, ohne zu bemerken, dass sie manipuliert wird und einem Industriellen als Mittel zum Zweck dient. – Eine schwarze Komödie, in der Fassbinder ein Jahr nach der Schleyer-Entführung die psychische Verfassung der »dritten Generation« der RAF-Terroristen zu schildern vorgibt, tatsächlich jedoch ein höchst subjektives Denkspiel als eine Mischung als Larmoyanz und Schabernack entwirft.

Lola
BRD 1981, 115 min, Regie: R.W.Fassbinder, D.: Babara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Matthias
Fuchs u.a.
Ein seriöser Mann und Moralist, Flüchtling aus dem Osten,
übernimmt in den fünfziger Jahren das Baudezernat einer
deutschen Kleinstadt, in der eine korrupte Clique regiert. Die
Liaison mit einer Prostituierten verwickelt ihn in die
Machenschaften der Bürger und treibt ihn in Anpassung und
Resignation.

Warum läuft Herr R. Amok?
BRD 1970, 84 min, Buch & Regie: Rainer Werner Fassbinder, Michael Fengler, D.: Lilith Ungerer, Kurt Raab,
Lilo Pempeit, Franz Maron, Peter Moland, Hanna Schygulla, Irm Hermann u.a.
Eigentlich hat Herr R. keinen Grund, sich zu beklagen. Die
Arbeit als technischer Zeichner in einem Architektenbüro füllt
ihn aus, er hat eine nette Frau und einen Sohn. Gemeinsam
mit seiner Familie wohnt er in einer hübschen Mietwohnung.Abends sieht das Ehepaar fern, am Wochenende kommen die Schwiegereltern vorbei. Alles scheint normal. An einem Abend jedoch erschlägt Herr R. seine Frau, den Sohn und eine Nachbarin, die gerade zu Besuch ist. Am nächsten Morgen, kurz bevor die Kriminalpolizei in seinem Betrieb auftaucht, erhängt sich Herr R. auf der Herrentoilette. Mit diesem Werk gelang Fassbinder ein schockierendes Portrait über einen Menschen, der an der Banalität des Alltäglichen zugrunde geht.

Mehr Infos: www.lichtblick-kino.org

(Redaktion)


 


 

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