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  • 10.11.2017, 15:24 Uhr
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  • Berlin
LIFESTYLE / KULTUR

Die Europäischen Kulturmarken-Awards wurden in Berlin verliehen

Am 9. November wurden auf der "Night of Cultural Brands" vor 500 Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien im Wintergarten Berlin die diesjährigen Preisträger des Europäischen Kulturmarken-Awards mit der Aurica geehrt.

Das Guggenheim Museum Bilbao wurde zur "Europäischen Kulturmarke des Jahres 2017" gewählt. In weiteren Kategorien wurden der Kulturzug Berlin-Wrozlaw//Breslau, die Würth-Gruppe, Tourismus NRW e.V. mit dem Projekt #urbanana, die Daetz-Stiftung und das Kulturamt Stuttgart geehrt. Frances Morris, Direktorin der Tate Modern London wurde als "Europäische Kulturmanagerin des Jahres 2017" ausgezeichnet. Dr. Gereon Sievernich, Direktor des Martin Gropius Baus in Berlin erhielt eine Aurica für sein bisheriges Lebenswerk. www.kulturmarken.de

Die Jurybegründung: Das Guggenheim Museum Bilbao hat vor allem die sowohl kulturelle als auch wirtschaftliche Bedeutung für die Region geprägt. Es sei dem Guggenheim Museum Bilbao mit seiner einmaligen Architektur gelungen, das Stadtbild und die Stadtkultur nachhaltig zu prägen. Der "Bilbao-Effekt" zieht inzwischen jährlich über eine Million Besucher aus der ganzen Welt in das Kunstmuseum für Moderne Kunst. Laut Jury sei dem hochkarätigen Museum so auch eine führende Positionierung als Kulturmarke auf dem europäischen Markt gelungen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 104 Wettbewerbsbeiträge in sieben Kategorien eingereicht. Die 38-köpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien hat am Abend unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., sieben weitere Preisträger geehrt:

   - Den Preis "Europäische Kulturmanagerin des Jahres 2017" erhielt Frances Morris, Direktorin der Tate Modern London.

   - Dr. Gereon Sievernich, Direktor des Martin Gropius Baus in Berlin, wurde mit einem Sonderpreis für sein bisheriges Lebenswerk geehrt.

   - Der Kulturzug Berlin-Wrozlaw//Breslau der Deutsch-Polnischen Gesellschaft e.V. wurde zur "Europäischen Trendmarke des Jahres 2017"

   - Für den zum zweiten Mal vergebenen "Preis für Stadtkultur 2017" konnte sich das Kulturamt der Stadt Stuttgart mit dem Projekt Zukunftslabor Kultur durchsetzen.

   - Mit der Auszeichnung "Europäischer Kulturinvestor des Jahres 2017" wurde die Würth-Gruppe für ihr kulturelles Engagement in Europa geehrt.

   - Den Titel "Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2017" erhielt Tourismus NRW e.V. mit dem Projekt #urbanana.

   - Die Angebote der Daetz-Stiftung mit Sitz in Liechtenstein, Sachsen, würdigte die Jury als "Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2017".

Die Preisträger wurden mit der Aurica geehrt, einer 23 Zentimeter hohen, gewachsten Bronzestatue. Aurica, ein rumänischer Mädchenname, der die Goldene meint, trägt alles in sich, was so begehrenswert ist: Aura, Aurum und Heureka. Die Skulptur steht darüber hinaus für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das herausragende Engagement europäischer Kulturförderer. Der Kulturmarken-Award wird von 43 Partnern aus der Wirtschaft finanziert. Hauptförderer in diesem Jahr ist die Sparkassen-Finanzgruppe, als Premiumpartnern fördern Der Tagesspiegel, das arte Magazin, die Deutsche Welle, Horizont, BayerKultur und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Preisstifter der Auricas ist die Securitas AB.

(Redaktion)


 

 

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