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  • 29.04.2016, 16:29 Uhr
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  • Berlin
LIFESTYLE / PERFORMERSION

Einblicke in das Performersion Programm

Am 5. und 6. Mai 2016 findet Performersion – Days of Performing & Immersive Arts zum ersten Mal in Berlin statt.

+++ Einblicke in das Performersion Programm +++

Die Kooperation zwischen der re:publica TEN und dem Performing Arts Programm des LAFT Berlin bietet AkteurInnen der freien darstellenden Künste und der Digitalkultur/Technologie die Möglichkeit sich zu vernetzen und gegenseitig vorzustellen. Gemeinsam können neue Schritte in der Entwicklung immersiver Formen der Kommunikation, der Unterhaltung, der Künste, des Verhandelns von Themen und Geschichten gedacht und gegangen werden.

Performersion bringt KünstlerInnen, ImpulsgeberInnen, EntwicklerInnen und ForscherInnen aus Tanz, Theater, Performance, der digitalen Forschung und der Technologieentwicklung für zwei Tage an einem Ort zusammen. Ziele der Performersion sind Austausch, Vernetzung und Wissenstransfer zwischen KennerInnen neuer digitaler Erzählräume und Menschen, die neue Inhalte kreieren und Geschichten erzählen.

Tagsüber wird in verschiedenen Laboren und Workshops von Gob Squad, She She Pop, LiCHTPiRATEN, VRNERDS, The Constitute, machina eX und vielen anderen gemeinsam geforscht und gearbeitet: The Constitute wird das Potenzial von 360°-Kameras erforschen, She She Pop spielt mit Körpern und Projektionen, Sara Lisa Vogl von VRNerds zeigt den Weg in die magische Welt des Tiltbrush, Internil und Hylynyiv Lyngyrkz werden die Methode des Motion Capture umkehren und damit menschliche Bewegungen zurück in einen realen Körper transferieren.

Constanze Kurz (CCC, netzpolitik.org) spricht über notwendige neue Ethiken im Umgang mit immersiven Medien. Jan-Keno Janssen (‘ct, Heise online) beleuchtet mit Kathrin Passig Ängste in Virtuellen Realitäten. Sarah Thom und Sharon Smith (Gob Squad) diskutieren mit Christian Römer (Heinrich-Böll-Stiftung) und Dr. Thomas Oberender (Berliner Festspiele), welche Institutionen die künstlerische Produktion für neue digitale Räume braucht. Die Rolle von Algorithmen als Performer auf der Bühne wird analysiert und vieles mehr.

Sergiu Matis, Hyoung-Min Kim und andere zeigen zwischen den Vorträgen und Panels Ausschnitte aktueller Produktionen und Performances.

Das Kollektiv Prinzip Gonzo kooperiert mit dem Programmierer Markus Schubert (TOTO) und OMNIDOME und schafft eine immersive Performance eigens für die Performersion.

Zwei weitere Highlight sind mit dem Programm verbunden. In den Galerien über der Bühne stellt der EDFVR (erster deutscher Fachverband Virtual Reality) eine große Schau der spannendesten VR-Projekte aus. Dort ist zum Beispiel „The Doghouse“ des dänischen Kollektivs Makropol zu sehen, das ein Lars von Trier-artiges Szenario mit VR-Brillen entwirft. Vor dem Kühlhaus ist ein „Portal“ der Shared_Studios installiert – ein mit ausgebauter Schiffscontainer, mit dem man sich zu anderen Schauplätzen auf der Welt begeben kann. Herat (Afghanistan), Havanna, Kigali (Ruanda) oder Nairobi (Kenia) sind nur einige der Orte an denen weiter „Portals“ stehen und mit denen Kontakt aufgenommen werden kann. Slots können bald über die Webseite des Shared_Studios reserviert werden. Der Gründer, Amar Bakshi ist übrigens auch Speaker auf der der diesjährigen re:publica.

Nachmittags und abends werden Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Performances und Lectures von KünstlerInnen, ForscherInnen und EntwicklerInnen zeigen neue Strategien, reflektieren und visionieren neue Erzählungen mit digitalem Vokabular. Hier das Programm : http://performersion.berlin/program/

(Redaktion)


 

 

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