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  • 15.02.2018, 13:41 Uhr
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Taxi-Preisstudie 2018: Hamburg ist Deutschlands Taxi-Stadt - Berlin ist auf Platz 3

Rund 5,1 Milliarden Euro gaben die Deutschen im Jahr 2016 für den Taxiservice aus Deutscher Taxi- und Mietwagenverband; BMVI. Doch wie sieht es mit den Preisen in den jeweiligen Städten aus?

In welcher Stadt ist das Taxifahren für die Einwohner am günstigsten und wo ist Taxifahren ein Luxus? Die Redakteure des Verbraucherportals Wintotal.de haben 19 Städte in Europa verglichen, um herauszufinden, wo Taxifahren am günstigsten bzw. am teuersten ist. Diese Werte wurden dann mit dem Durchschnittseinkommen am jeweiligen Standort verrechnet und so die Arbeitszeit erhalten, die Einheimische aufbringen müssen, um eine durchschnittliche Taxifahrt zu bezahlen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Im Vergleich der drei größten deutschen Städte ist Hamburg Spitzenreiter. Die Stadt mit dem höchsten Bruttoeinkommen in Deutschland hat die geringsten Taxikosten bezogen auf den Lebensunterhalt: Hamburger müssen durchschnittlich nur 54 Minuten für eine Taxifahrt arbeiten. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich München mit 62 Minuten und Berlin mit 65 Minuten.
  • Im europäischen Gesamtranking belegt Wien mit 52 Minuten den ersten Platz, gefolgt von Hamburg. Platz drei gehört Paris mit 59 Minuten.
  • Auf den hinteren Plätzen stehen Budapest (133 Minuten) und Prag (135 Minuten).

2016 haben sich 427 Millionen Deutsche für den Taxiservice entschieden (Deutscher Taxi- und Mietwagenverband). Doch wie sieht es mit den unterschiedlichen Preisen in den jeweiligen Städten aus und wo muss man tiefer in die Taschen greifen?

“Verrechnet man die Tarife mit dem Durchschnittseinkommen, erhält man die Zeit, die Einwohner der jeweiligen Stadt für eine durchschnittliche Taxifahrt arbeiten müssen – und da gibt es ziemliche Unterschiede”, erklärt Rüya Budal von Wintotal.de, Leiterin der Analyse.

Wiener müssen am wenigsten für eine Taxifahrt arbeiten

Im Gesamtranking der europäischen Städte (inklusive der deutschen Großstädte) belegt Wien den ersten Platz. Mit einem Bruttostundenlohn von 18,70€ gehören die Wiener zu den Durchschnittsverdienern in Europa. Jedoch sind die Taxipreise im Vergleich sehr niedrig, denn hier müssen die Einwohner nur 52 Minuten arbeiten.

Zwei Minuten länger müssen die in Hamburg Lebenden für eine Fahrt aufwenden (54 Minuten). “Sie verdienen mit 21,80€ stündlich sogar mehr als die Wiener”, informiert die Spezialistin. Platz drei belegt Paris mit 59 Minuten Arbeitszeit pro Taxifahrt.

Die Schlechtverdiener Europas müssen am längsten fürs Taxifahren schuften

“Zu den schlechtesten Verdienern der europäischen Städte in unserer Liste gehören Prag (5,80€ pro Stunde) und Budapest (5,00€ pro Stunde)”, informiert uns RüyaBudal. In diesen Städten sind Taxifahrten am teuersten im Vergleich zum Einkommen der Bewohner. “Da passt sich der Taxitarif also nicht dem Lebensunterhalt an”, so Budal weiter. “In diesen Städten müssen die Einwohner tiefer in die Taschen greifen.”


Zur Methodik:Wintotal.de hat die Grund-, Fahr- und Standpreise für die jeweiligen Städte recherchiert und diese dann mit dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen der Einwohner verrechnet, um herauszufinden, wie viel Arbeitszeit für eine Taxifahrt verrichtet werden muss, um sie sich leisten zu können. Als Ausgangsgröße für eine Taxifahrt wurde mit einem durchschnittlichen Wert von zehn Kilometern am Tag (inkl. fünf Minuten Standzeit) und zehn Kilometern in der Nacht kalkuliert.


Hintergrund: Das Verbraucherportal  Wintotal bietet Kaufberatung, Tests, hilfreiche Downloads und Tipps rund um das Thema Windows. Herausgeber von Wintotal.de ist die VGL Verlagsgesellschaft mit Sitz in Berlin.

(Redaktion)


 

 

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