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  • 11.07.2018, 12:03 Uhr
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Siegfried Nehls: „Sanierungs- und Neubaurückstand - Berlin braucht mehr Entscheidungsfreudigkeit!“

"Wir möchten bauen", sagt Siegfried Nehls, Vorstand und Gründer der seit über 20 Jahren in Berlin tätigen Sanus AG.

Das Immobilienunternehmen konzentriert sich im Kern auf die Sanierung von Bestandsgebäuden und auf den Neubau. Das Kontingent an verfügbaren Bestandsimmobilien kann aus Sicht von Siegfried Nehls die aktuelle Wohnungsproblematik nicht lösen. Nur der Neubau schafft in kurzer Zeit eine Erleichterung am Markt. 

"Doch dazu bedarf es schnellerer Entscheidungen und Lösungen, die vor allem von Seiten der Berliner Behörden auf sich warten lassen."

Ehe ein Vorschlag bei den Behörden auf ein offenes Ohr und gar eine Genehmigung stößt, fließt sehr viel Wasser die Spree herunter. "Aktivisten können schneller Plakate entwickeln und Protestaktionen starten, als Projektentwickler die Worte Neubau oder Baugenehmigung aussprechen können." Dabei gibt es viele innovative Ideen, beispielsweise die Bebauung der Dächer von Discountern. „Oder auch die Kleingärten im S-Bahn Ring“, fügt Siegfried Nehls an. Berlin leidet unter der Wohnungsknappheit, was sich in knapp 1% Leerstand deutlich äußert. 

Mit Sanierungskonzepten und dem Neubau von modernen Quartieren wird Abhilfe geschaffen. Die Wohnungsproblematik ließe sich ohne lange Vorredendeutlich lindern , weiß die Sanus AG und beruft sich bei dieser Aussage auf ihre Expertise im Bereich Immobilien. Doch das funktioniert nur, wenn Politik und Städteplanung mit Investoren und Projektentwicklern an einem Strang ziehen.

Siegfried Nehls: Verzögerung und Verhinderung von Bauprojekten schafft Wohnungsmangel 

Auf dem innerdeutschen und dem internationalen Markt weist Berlin einen enormen Rückstand in Sanierungen und Neubauten auf. Das müsste nicht sein, betont die Sanus AG.  Die Ideen sind da, die Kreativität ist hoch und die Lösungen liegen praktisch auf der Hand. Doch das Problem wird gerne unter den Tisch gekehrt, wenn es vom "Reden" ins "Handeln" übergeht. Das zeigt sich besonders deutlich, wenn man mit einem Projekt bei der Behörde vorspricht und lange Zeit auf eine Baugenehmigung wartet. Verzögerungen und Verhinderungen sind an der Tagesordnung. Berlin hat viel Potenzial, in dem die Sanus AG schöpft und aus dem das Unternehmen bisher über 6.000 Einheiten realisiert hat. "Es könnten noch mehr sein", gibt Siegfried Nehls zu bedenken. "Dazu müssten allerdings die Stadtväter und zuständigen Ämter mehr Entscheidungsfreude zeigen und offen für neue Ideen sein."

Auf den Dächern von Discountern, in nicht genutzten Dachgeschossen von Altbauten, auf Firmengebäuden und zum Beispiel auch in der Kleingartenanlage im S-Bahn Ring sind neue Quartiere möglich. Sobald die Genehmigungen erteilt wären, könnte der Bau beginnen. Viele Alt- sowie Neuberliner würden in komfortablen Wohnraum nach den modernsten und hochwertigsten Standards ziehen können. Weitere Informationen auf  https://firmen.n-tv.de/sanus-ag.html

(Redaktion)


 

 

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