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Michael Richter

Märkischer Tourismus trotzt der Wirtschaftskrise

"Von Januar bis Oktober 2008 kamen mehr als 3 Millionen Gäste nach Brandenburg" ein Plus von 3,8 Prozent. Das ist ein sehr gutes Erlebnis - und angesichts der in vielen Branchen sichtbaren Spuren der Konjunkturkrise ein überaus wichtiges Signal.

Die Steigerung belegt, dass es richtig ist, auf Qualität statt auf Quantität der touristischen Angebote zu setzen. Und sie zeigt auch, dass sich die Konzentration auf unsere starken touristischen Themen - Aktivurlaub in der Natur, Kultur, Wellness und Tagungstourismus 'bewährt'.

Mit diesen Worten kommentierte Wirtschaftsstaatssekretär Michael
Richter die heute vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
veröffentlichten Zahlen für die ersten zehn Monate des Jahres 2008.
Exakt kamen in diesem Zeitraum 3.056.438 Gäste nach Brandenburg. Sie
buchten 8.325.340 Übernachtungen - ein Zuwachs von 3 Prozent.

Man sei 'vorsichtig optimistisch', dass das Reiseland Brandenburg
auch in 2009 ein gefragtes Urlaubsziel sein werde, so Richter. Denn
Brandenburg profitiere davon, dass hier die kleinen, oft
inhabergeführten Häuser dominieren. Gleichwohl sei aber zu erwarten,
dass sich angesichts der Wirtschaftskrise das Reiseverhalten ändern
werde. *Der Deutschlandurlaub wird wieder attraktiver. Davon kann das
Reiseland Brandenburg profitieren*, sagte Richter.

An der Spitze der Beliebtheitsskala rangiert weiter der Spreewald mit
398.391 Gästen, gefolgt vom Fläming mit 359.984 Gästen und dem Ruppiner
Land mit 356.035 Gästen. Bei den Übernachtungen hat das Ruppiner Land
die Millionen-Schwelle bereits übersprungen - mit 1.055.112
Übernachtungen vor dem Spreewald (980.295) und dem
Oder-Spree-Seengebiet (951.203).

Die stärksten Zuwächse bei den Gästen verzeichnet das Dahme-Seengebiet
mit 16,2 Prozent, gefolgt vom Ruppiner Land mit 7,9 Prozent und
Märkisch-Oderland mit 7,7 Prozent. Bei den Übernachtungen weist das
Dahme-Seengebiet mit einem Plus von 13,3 Prozent die größte
Steigerungsrate auf. Es folgen die Prignitz mit 9,6 Prozent und das
Oder-Spree-Seengebiet mit 8,4 Prozent.

(Redaktion)


 


 

Wirtschaftsstaatssekretär
Tourismus
Brandenburg

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