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Teil 2: Social Media Marketing

Social Media – eine gute Vorbereitung sichert den Erfolg

Bei zwei Dritteln der deutschen Unternehmen soll Social Media 2011 einen wichtigen Bestandteil des eigenen Marketingmixes ausmachen.

Doch nur in den wenigsten Betrieben bestehen konkrete Ansätze oder Know-how, um eine Social Media-Strategie im Sinn der eigenen Unternehmensphilosophie vernünftig zu realisieren. Deshalb ist Thema Nr. 2 in dieser Woche: Die Vorbereitung und Planung von Social Media-Aktivitäten.

Liegt eine sorgfältige Positionierung in der Form vor, dass unter anderem

a.) Zielgruppen definiert
b.) Einzugsgebiet
c.) Alleinstellungsmerkmale
festgelegt wurden, gilt es, die Social Media-Aktivitäten sorgfältig zu planen.

Welche Ziele wollen Sie erreichen?

Zahlreiche Social Media-Aktivitäten scheitern einfach daran, dass es keine konkrete Zielsetzung gibt. „Einfach mal ein bisschen Social Media“ macht viel Arbeit, bringt aber erfahrungsgemäß wenig oder gar nichts ein.

Daher ist es wichtig, im Vorfeld folgende Fragen zu klären:
1.) In welchen Netzwerken wollen Sie sich positionieren?
2.) Welche Kontaktqualität erwarten Sie (Adressen, Kontakte, Leads, Interessenten)?
3.) Welche Synergieeffekte lassen sich erzielen (Kooperation, Vertriebspartner)?
4.) Welche zusätzlichen Marketingeffekte wollen Sie erreichen (PR, SEO)?

Wichtig dabei ist: Definieren Sie für Ihre Social Media-Aktivitäten einen festen Zeitrahmen. Denn um erste messbare Resonanzen zu erzielen, benötigen Sie erfahrungsgemäß einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten.

Die passenden Keywords für Ihre Aktivitäten

Viele Entscheider wollen nicht „irgendwelche“ oder „möglichst viele“ Kontakte, sondern genau die Kontakte, die gegebenenfalls zu Projekten oder Aufträgen führen.

Dieses lässt sich dadurch realisieren, dass man sein Profil und seine Aktivitäten mit den richtigen Keywords (Schlüsselwörtern) besetzt. Denn viele Portale verfügen nicht nur über eigene Suchmaschinen, sondern werden auch von Google gescannt.

Ergo: Verwenden Sie in Ihren Social Media-Profilen, in Artikel-Überschriften sowie in Online-PR-Berichten wichtige Keywords, „katapultieren“ Sie sich in den Rankings weit nach vorne und werden so genau von Ihren potentiellen Kunden gefunden.

Daher empfiehlt es sich, im Vorfeld zehn bis zwölf Keywords zusammenzustellen, die Ihre Leistungen am besten umschreiben. Hilfreich zur Zusammenstellung Ihrer Keywords ist die Seite www.semager.de.

Die richtigen Netzwerke und Foren für die eigenen Leistungen

Haben Sie Ziele und Keywords definiert, sollten Sie sich einen Mix aus acht bis zehn Foren / Portalen / Netzwerken zusammenstellen. Erfahrungsgemäß können Sie dabei nur in einem bis drei Netzwerken regelmäßig aktiv sein – in fünf bis acht weiteren sollten Sie aber über ein aussagekräftiges Profil verfügen.

Sind Sie im B2B-Bereich tätig, sollten Sie die Marktführer in Erwägung ziehen:
a.) XING (www.xing.de)
b.) LinkedIn (www.linkedin.com)
c.) Facebook (www.facebook.de)

Für die B2C-Vermarktung mit einer großen Reichweite ausgestattet sind:
a.) Facebook
b.) VZ-Netzwerke (www.studivz.net / www.meinvz.de / www.schuelervz.net)
c.) Twitter (www.twitter.com)

Jedoch: Nicht immer ist eine Konzentration auf die großen Netzwerke sinnvoll. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in branchen- und themenorientierten Foren und Portalen die Chancen für eine zielgruppenorientierte Kontaktaufnahme wesentlich höher sind.

Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, dem hilft der Social Media Planner der Firma INPROMO weiter. Unter www.socialmediaplanner.de können Sie sich sehr einfach einen Überblick darüber verschaffen, welche Zielgruppen sich in welchen Portalen befinden.

Networking auf geschäftlicher Ebene – wie funktioniert das?

Haben Sie sich für Ihre Portale entschieden, gilt es, sich in diesen Netzwerken professionell darzustellen und im Sinne des Networkings aktiv werthaltige Kontakte zu generieren. Doch wie agieren Sie geschäftlich, ohne die Regeln des Networkings zu verletzen?

Näheres dazu im dritten Teil nächste Woche – den Grundgedanken des Networkings bei geschäftlichen Anbahnungen wahren.

(Markus Gehlken)


 


 

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Markus Gehlken

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