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  • 23.08.2018, 10:21 Uhr
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MEDIEN

Ganz nah dran an den Menschen der Stadt - olle Tante "Abendschau" vom rbb wird 60 Jahre alt und erhält neues Studio

Die Berliner "Abendschau", traditionsreichste Fernsehsendung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), kommt vom 1. September an aus dem modernsten Studio des Senders.

Die Berliner "Abendschau", traditionsreichste Fernsehsendung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), kommt vom 1. September an aus dem modernsten Studio des Senders. Pünktlich zum 60. Geburtstag der "Abendschau" ist das neue, multifunktionale Set um 19.30 Uhr zum ersten Mal live im TV zu sehen. "Abendschau"-Chefin Gabriele von Moltke: "Unser Setdesigner Frank Cremers hat einen coolen, urbanen Raum geschaffen, er passt zu Berlin. Wir zeigen die wichtigsten Ereignisse der Stadt bewusst nicht aus einem virtuellen Studio, sondern aus einem großzügigen, offenen Raum."

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: "Wir haben in der Entwicklung Wert auf wandelbare Einrichtung und Gestaltung gelegt. Künftig sendet der rbb aus dem neuen Studio nicht nur die 'Abendschau', sondern auch unsere neue Nachrichtensendung 'rbb24', die um 21.45 Uhr 'rbb aktuell' ablöst. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, hier Sendungen wie 'rbb spezial', einen 'ARD-Brennpunkt' für das Erste oder Late-Night-Talks zu produzieren."

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: "Das neue Studio ist ein wichtiger Meilenstein im umfassenden Reformprozess des rbb. Dass unsere älteste Sendung jetzt in unser neuestes Studio zieht, ist ein schönes Zeichen der Erneuerung, gleichzeitig zeigen der gelungene Umzug und die Neugestaltung die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb."

Am 1. September 1958 wurde die "Abendschau" zum ersten Mal ausgestrahlt. Seither hat sie ihren festen Platz im Fernsehabend der Berlinerinnen und Berliner: als unverzichtbare Chronistin der Berliner Ereignisse, aktuell, unabhängig, kritisch und nah dran an den Menschen. Täglich schalten im Durchschnitt 250.000 Zuschauer in Berlin das Nachrichtenjournal ein, bundesweit sind es bis zu 450.000. Die Jubiläumssendung moderiert Cathrin Böhme.

Trotz vieler Neuerungen und neuer Gesichter, bleibt die Abendschau ein merkwürdig betuliches Sammelsorium aus Nachrichten, die die Hauptstadt als eher kleinstädtisch widergibt -  und vielleich deshalb von vielen als "olle Tante" gemocht wird. Das liegt zum Teil auch an der wenig  homogenen Redaktions-Struktur (eine Mischung aus Ost und West - seit dem Mauerfall fast praritätisch), die die Sendungsinhalte eher provisorisch-praktikantisch als professinell präsentieren. Das macht auch den "drögen" Charme des rbb aus.

Das neue, 205 Quadratmeter große Studio bietet den Moderatorinnen und Moderatoren deutlich mehr Bewegungsfreiheit. Auf allen LED-Flächen im Studio, darunter auch einer bislang einzigartigen LED-Eckwand, können Bilder, Grafiken oder Live-Schalten eingespielt werden. 65 Scheinwerfer leuchten den Raum aus. Gabriele von Moltke: "Mit den riesigen Bildern im neuen Studio der 'Abendschau' wird klar: Wir sind ganz nah dran an den Menschen und Ereignissen in unserer Stadt."

Zur Feier des "Abendschau"-Geburtstags zeigt das rbb Fernsehen in der Nacht zum 2. September 2018 "Die lange Abendschau-Nacht" mit Highlights aus sechs Jahrzehnten Berlin-Berichterstattung. Mehr unter http://www.rbb-online.de

(Redaktion)


 

 

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