Sie sind hier: Startseite Berlin Lifestyle Essen & Trinken
Weitere Artikel
  • 23.01.2018, 12:06 Uhr
  • |
  • Berlin
MESSE BERLIN / GRÜNE WOCHE 2018

Grüne Woche aktuell und bunt: Bier, Blumen, Lavendel, schraubenhörnige Langhaarziegen und flotte Bienen

Die internationale Grüne Woche findet noch bis zum 28. Januar in den Hallen der Messe Berlin statt. Hier kann man alle Neuigkeiten aus der Welt des Grünen erleben.

Die Business On-Redaktion Berlin gibt Tipps und einen kleinen Überblick zur Grünen Woche:

Partnerland Bulgarien: Das Aroma der Sonne schmecken: Dichtes Gedränge herrscht den ganzen Tag über an den vielen kleinen Marktständen in Halle 10.2, denn hier präsentiert sich farbenfroh, schmackhaft und folkloristisch das diesjährige Partnerland der Grünen Woche unter dem Motto „Aroma der Sonne“. Die über 35 Aussteller haben jede Menge Spezialitäten für die Messebesucher mit nach Berlin gebracht, um das Balkanland kulinarisch zu entdecken. Dazu gehören zum Beispiel Obstsäfte von Apfel, Birne und Aronia, Trockenfrüchte, Apfel-Chips, Lavendel-, Kamille-, Melisse- und Schafgarben-Öl, Hummus, Bio-Linden-, -Akazien-, -Kräuter- und Koriander-Honig, vegane Schokolade mit Haselnuss, Zitrone, Grapefruit, Kokosmilch oder Maulbeere, Oliven- und Tomatenpaste, Weiß- und Rotwein, Kuh-, Schafs-, Ziegen- und Büffelkäse, Cracker aus gekeimten Samen und trockengepökelte Rohfleischerzeugnisse. Und nicht zuletzt gibt es vielfältigste Rosenprodukte aus Bulgarien, dem weltweit größten Rosenöl-Produzenten, wie Rosenwasser, -marmelade, -tee und -schokolade. Halle 10.2

Die kleinen Brauer aus Finnland: Für Finnland ist die Internationale Grüne Woche eine Gelegenheit, sich mit handwerklichen Bierbrauern, aber auch mit seiner Spitzengastronomie vorzustellen. Daneben kommt es auch als Land der 1.000 Seen nach Berlin, an denen sich das trendige Getränk auch besonders gut genießen lässt. „Großes Bier von kleinen Brauern“, heißt der Slogan am Stand. Am Stand arbeitet auch der Sternekoch Sauli Kemppainen, der die New Nordic Cuisine mit vielen finnischen Zutaten in Deutschland populär gemacht hat. In Berlin kocht er schon seit einigen Jahren in diversen Restaurants, und in Kürze werde er auf dem Kurfürstendamm ein Restaurant eröffnen, kündigte Esa Wrang von Business Finland an. 14 Messen weltweit besucht Business Finland allein in diesem Jahr, von denen die IGW die einzige mit Publikumsverkehr ist. „Wir meinen, dass die Menschen das, was sie hier sehen, gleich im Supermarkt wiederfinden müssen“, beschreibt Wrang die finnische Strategie. Halle 8.2, Stand 116

Seltener Gast: Bulgarische Schraubenhörnige Langhaarziege: Nicht nur lukullische Köstlichkeiten wie Wein und Käse aus dem Partnerland Bulgarien haben ihren Weg auf die Grüne Woche gefunden, ebenso fühlen sich einige Bulgarische Schraubenhörnige Langhaarziegen in der Tierhalle pudelwohl. Die Rasse steht auf der Liste alter und gefährdeter Haustierrassen in Europa. Charakteristisch sind ihre schraubenartig gedrehten und weit ausladenden Hörner. Wie es der Name sagt, ist Bulgarien ihre Heimat. Früher wurde die auch in dem Balkanstaat selten gewordene Rasse mit weniger als 100 Zuchttieren als Fleisch- Milch- und Wolllieferant gehalten. Besitzerin der prächtigen Tiere aus der Tierhalle ist die Domäne Dahlem. Astrid Masson, zuständig für die Landwirtschaft erläutert: „Die Tiere sind sehr wetterfest und genügsam. Sie können also das ganze Jahr über auf der Weide gehalten werden.“Halle 25, Stand 101.

Niederländische Agrarexporte erreichen neuen Rekordwert: Die Agrarexporte der Niederlande haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert von 91,7 Milliarden Euro erreicht, das entspricht einem Zuwachs von sieben Prozent. Das teilte die Ministerin für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität, Carola Schouten, auf der Grünen Woche mit. Darüber hinaus wurden landwirtschaftsbezogene Produkte wie Landmaschinen, Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel im Volumen von 9,1 Milliarden Euro ausgeführt. „Das Exportwachstum unterstreicht die Stärke unseres Agrar- und Gartenbausektors“, sagte die Ministerin. „Mindestens genauso wichtig sind jedoch die Stellung der Niederlande als Wissensstandort und deren große Innovationskraft.“ Der größte Teil der niederländischen Agrarausfuhren geht nach Deutschland, gefolgt von Belgien, Großbritannien und Frankreich. Kartoffeln, Gemüse und Obst sind mit einem Anteil von gut 13 Prozent am Gesamtexportwert die beliebtesten Erzeugnisse, gefolgt von Fleisch und verarbeiteten Tierprodukten mit knapp zwölf Prozent und Zierpflanzen sowie Molkereiprodukten und Eiern mit jeweils zehn Prozent. Halle 18

Polen: Süßen, marinieren, verfeinern:
Wohltuender, angenehmer Geruch und leicht süßlicher, dezenter Lavendelgeschmack – so lässt sich der Lavendelblüten-Sirup von Michal Sitek beschreiben. Seit 2013 stellt er Lavendel- und Minzprodukte her und hat im Jahr 2016 seine Firma „Lavendziarnia Stoki6“ gegründet. Er verkauft seine Erzeugnisse auf einem Wochenmarkt in Krakau sowie online nach Japan, Österreich, Deutschland und in die USA. Der Sirup zum Beispiel eignet sich zum Süßen von Tee und Kaffee sowie zum Marinieren von Fleisch, vor allem Ente und Wild. Ebenso kann er mit warmem Wasser vermischt oder über Eis gegossen werden. Sitek erklärt, dass Lavendel beispielsweise antibakteriell, antimykotisch, entschlackend und beruhigend wirke und die Muskeln entspanne. Er verarbeitet nur ökologisch zertifizierte Rohware aus eigenem Anbau. Der verwendete Zucker stamme ebenfalls ausschließlich aus Polen. „Lavendziarnia Stoki6“ ist erstmals auf der Grünen Woche mit dabei und einer der insgesamt über 40 Aussteller auf dem polnischen Gemeinschaftsstand. Halle 11.2, Stand 114,

Slowenien Exportchampion von Königinnenmüttern:
Slowenien ist der Nabel der Bienenzucht. Über 10.000 Imker kümmern sich liebevoll um das Wohl von ungezählten Bienen. 50.000 Mutterbienen für Königinnen werden jährlich in alle Welt exportiert. Entsprechend artenreich sind die Honigprodukte, die Besucher der Grünen Woche am Länderstand finden können. „Das Angebot reicht von schäumendem Met, Lippenbalsam, Bienenharztinktur, Honiglikör mit Bienenharz, verschiedene Kombinationen zur Stärkung des Immunsystems (wie Honig mit Schwarzkümmel, Rote Beete, Blütenstaub) bis zu hochwertigem Speisehonig aus allen Regionen unseres Landes“, sagt Standbetreuerin Andreja Knific. Und vielleicht erwächst den slowenischen Imkern in Sachen Export bald inländische Konkurrenz im Speiseeissektor. Das slowenische Eisunternehmen Lumi drängt mit Macht auf den deutschen Markt. Seine Spezialität: Veganes Speiseeis ohne Aromen, frei von Gluten und Laktose. „Wir sind bereit für Deutschland“, sagt Lumi-Geschäftsführer Adel Basic. Halle 18, Stand 109

Blumen - 1000 Gute Gründe. Einer davon ist Leben: Ein weiterer Themenbereich der diesjährigen Blumenhalle betrifft das „Leben“. Hier wird den Besuchern erklärt, was sie tun können, um Blumen und Pflanzen zu schützen und ihnen wieder mehr Leben zu geben. Mehr noch: Der nachhaltige Umgang mit Blumen und Pflanzen sollte selbstverständlich werden. Wie eng Blumen, Pflanzen und unser Leben verknüpft sind, sieht der Besucher an der Spielplatzsituation „Leben“: Von zwei Kinderrutschen ergießen sich kleinblättrige, grüne Bubikopf- und blassrote Punktblumenarrangements wie Bäche. Im darunter liegenden Beet findet sich viel Sandspielzeug – ganz so, als hätte dort eben das pralle Leben getobt. Eine Gartensitzkombination, mit Weiden geschmückt, wird von Luftballons eingerahmt. Wie eine Umrandung umschließt eine Holzkonstruktion den Themenbereich, die mit vielen Kindergummistiefeln gekrönt ist. Auch sie sind prall gefüllt mit diversen Pflanzen, die aus den Stiefeln herauswachsen. Hier ist Leben. Halle 2.2

(Redaktion)


 

 

Halle
Grüne
Blumen
Stand
Deutschland
Leben
Bienen
Pflanzen
Bierbrauern
Brandenburg
Sonne

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Halle" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: