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  • 20.04.2015, 11:08 Uhr
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Messe

Berliner conhIT 2015 übertraf hochgesteckte Erwartungen

Mit neuem Besucherrekord baut die conhIT ihren Stellenwert als bedeutendstes europäisches Branchenereignis für digitales Gesundheitswesen aus. Auf dem Kongress war Interoperabilität von Systemen ein heiß diskutiertes Thema.

Vom 14. bis 16. April zeigten 388 Aussteller aus 14 Ländern (2014: 359/10), wie IT die Gesundheitsversorgung begleitet und welche Innovationen die Systeme für mehr Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Qualität bereithalten. Auf 15.000 Quadratmetern Hallenfläche (2014: 13.500 qm) und in den angeschlossenen Kongresssälen bot die conhIT Raum für Weiterbildung, Informationsaustausch und Networking (zur Networking Definition). Rund 150 Veranstaltungen liefen im Kongress, der Akademie sowie auf den zahlreichen Aktionsflächen. Rund 7.500 nationale und internationale Fachbesucher (2014: 6.500) informierten sich in Berlin.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: "Das maßgeschneiderte Veranstaltungskonzept der conhIT mit Industriemesse, Kongress, Akademie und Networking hat sich mehr denn je bewährt. Das belegt nicht nur die diesjährige Resonanz mit einem erneuten Aussteller-, Besucher- und Flächenrekord, das unterstreichen vor allem die hohe Qualität der Ausstellerpräsentationen mit zahlreichen Innovationen, die Präsenz der Entscheidungsträger, die topaktuellen Themen im Kongress- und Akademieprogramm sowie die exzellenten Kontaktmöglichkeiten auf der conhIT. Auch die neue dritte Messehalle mit ihren zusätzlichen Ausstellern und der mobile health ZONE war vom Start weg stark frequentiert und hat das diesjährige Angebot des bedeutendsten europäischen Branchenevents für digitales Gesundheitswesen komplettiert."

Die begleitende Industrie-Messe informierte die Fachbesucher, wie sie die medizinische und pflegerische Versorgung mithilfe von IT optimieren können. Dominierende Themen waren in diesem Jahr Mobilität, Sicherheit und Interoperabilität. Von behandlungsbegleitender Arbeitsunterstützung über Erleichterungen bei der Abrechnung von Leistungen bis hin zur vernetzten Kommunikation zwischen Ärzten, Einrichtungen und Patienten waren für jeden Fachbereich Produkte und Lösungen vertreten.

Ein Thema, das die Gesundheits-IT dauerhaft beschäftigt und auch auf der diesjährigen conhIT im Fokus stand, ist die Vernetzung von IT-Systemen entlang der Behandlungskette. "Für den intersektoralen Austausch von Patientendaten, wie er beispielsweise auch im derzeitigen Entwurf des geplanten E-Health-Gesetztes gefordert wird, ist eine sehr hohe Interoperabilität der IT-Systeme notwendig. Daran hat die Industrie in den vergangenen Jahren intensiv gearbeitet und Lösungen entwickelt, welche die Versorgung der Patienten durch einen einfachen Datenaustausch optimieren können. Die conhIT 2015 hat einmal mehr gezeigt, dass die Hersteller hier der aktuellen Realität einen Schritt voraus sind, denn bisher fehlt es an den notwendigen Strukturen, um das Potenzial dieser Systeme vollständig auszuschöpfen", so Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg) e.V.

Vernetzung und die damit verbundene Notwendigkeit zur Interoperabilität der Systeme war auch ein heiß diskutiertes Thema auf dem conhIT Kongress: Auf Seiten der Anwender ist der Bedarf nach einer weiteren Konvergenz der beiden Welten - Medizintechnik und IT - extrem hoch. Eine Hürde, die bei der weiteren Realisierung dieser Anforderung genommen werden muss, liegt in der teilweise mangelnden Interoperabilität der Systeme. Entsprechend hoch war das Interesse der Besucher an den zahlreichen, die unterschiedlichen Facetten der Interoperabilität betreffenden Sessions im Rahmen des conhIT Kongresses 2015.

"Absolutes Highlight auf der conhIT 2015 war das Thema Mobilität, insbesondere Applikationen für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs. Damit geht die Healthcare-IT Branche mit immer größeren Schritten direkt auf die Patienten und Bürger zu. Die damit verbundenen Herausforderungen wie Datenschutz und IT-Sicherheit bildeten einen weiteren Schwerpunkt auf dem Kongress", so Prof. Paul Schmücker, Präsident des conhIT Kongresses.

Ebenfalls für Diskussionsstoff sorgten die Themen zur Optimierung von Behandlungsprozessen und Strukturen zwecks Steigerung der Effizienz in Gesundheitseinrichtungen sowie die Frage, welche IT-Strategien künftig zu einem wirtschaftlichen Erfolg führen können

Zum Vormerken: Der Temin für die nächste conhIT ist der 19. bis 21. April 2016, weitere Infos unter: www.conhit.de (Quelle: News Aktuell)

(Redaktion)


 

 

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