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  • 09.03.2016, 16:22 Uhr
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  • Berlin
MITTELSTAND-DIGITAL-KONGRESS

Mittelstand-Digital-Kongress 2016 in Berlin

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte für den Mittelstand, Iris Gleicke, hat in Berlin den Mittelstand-Digital-Kongress 2016 in der vergangenen Woche eröffnet.

Rund 250 Digitalisierungsexperten und Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen tauschten sich über vorbildliche Praxisbeispiele der Digitalisierung und Strategien für die digitale Transformation in Mittelstand und Handwerk aus. Im Mittelpunkt standen Hilfestellungen zu Themen wie Standardisierung, "Usability" und Industrie 4.0 Anwendungen.

Iris Gleicke: "Gerade für mittelständische Unternehmen ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen eine der größten unternehmerischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Bei dem heutigen Kongress präsentieren Experten und Unternehmer ihre Lösungen und zeigen, wie Unternehmer die digitale Transformation in ihrem Unternehmen meistern können. Zudem soll der Kongress eine Brücke zur neuen Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" mit seinen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren und Mittelstand 4.0-Agenturen schlagen."

Der BMWi-Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" setzt sich zusammen aus den Initiativen

•           "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern"

•           "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" und

•           "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse".

Prof. Dr. Rolf Pohl, Leiter des Studiengangs Mittelstandsökonomie im Fachbereich Betriebswirtschaft am Hochschulstandort Zweibrücken, hielt beim Mittelstand-Digital-Kongress  im Bundesministerium für Wirtschaft in Berlin den Impulsvortrag zur Eröffnung der Veranstaltung. Sein Vortrag zum Thema „Mittelstand 4.0 – die Digitalisierung kleiner und mittelgroßer Unternehmen in Praxis und Lehre“ richtete sich an ein mit 200 Teilnehmern fachkundig besetztes Auditorium.

Der Kongress war die vom Ministerium durchgeführte Auftaktveranstaltung für den Start der „Mittelstand-Kpmetenzzentren. Mit diesen möchte das Ministerium im Rahmen der Förderinitiative  „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ insgesamt 16 Informations- und Demonstrationszentren zur Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung einschließlich Industrie 4.0 für den Mittelstand und das Handwerk ins Leben rufen und fördern. Damit soll eine Unterstützung gewährt werden, die von Information und Sensibilisierung bis hin zu Betreuung und Qualifizierung reicht. Das Ministerium sieht es als besonders wichtige Aufgabe an, gerade im Mittelstand als die tragende Säule für Wirtschaftskraft und Beschäftigung in Deutschland, die Potenziale von Industrie 4.0 voll zu erschließen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) teilt hierzu mit: "Im Zentrum des diesjährigen Mittelstand-Digital-Kongresses stand die Vernetzung und der Transfer zwischen den erfahrenen Mittelstand-Digital-Projekten und den neu hinzukommenden Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren. Im Rahmen des Kongresses wurden insbesondere die Erfahrungen bezüglich der adäquaten Ansprache von KMU und Handwerksunternehmen anhand von Gesprächsrunden mit Praxisbeispielen vermittelt. Entsprechend der Zielsetzung gab es daher viele Teilnehmer aus den bestehenden Mittelstand-Digital-Projekten oder den Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren." Und weiter: "Daneben war ein Teil des Kongresses auch für die interessierte Fachöffentlichkeit, wie Multiplikatoren, Kammern, Verbänden, KMU sowie Presse offen. Dieses Angebot wurde von vielen KMU´s und Verbänden, die nicht zum Netzwerk gehören, wahrgenommen. Im Nachgang der Veranstaltung haben uns zahlreiche positive Rückmeldungen zum Kongress sowohl seitens der Unternehmen als auch seitens der Verbände erreicht", teilte das BMWi mit.

Der BMWi-Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" setzt sich aus den Initiativen "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern" mit 20 Förderprojekten, "Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand" mit 17 Förderprojekten sowie "Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" mit zehn Kompetenzzentren, einem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk und vier Mittelstand 4.0-Agenturen mit den Schwerpunktthemen Cloud, Prozesse, Kommunikation und Handel zusammen. Weitere Informationen zu „Mittelstand-Digital“ findet man  unter www.mittelstand-digital.de.

(Redaktion)


 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Copyright BMWi / Borrs / Presssefoto

 

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