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5 Apps, die das Leben einfacher gestalten

Die App-Experten Frank Rausch und Timm Kekeritz stellen 5 hilfreiche Apps vor, mit denen man im Alltag mehr Zeit für die wichtigen Dinge hat.

Mehr Sport treiben, die Freunde öfter treffen oder regelmäßig mit den Kumpels Fußball spielen – die „Vorhabenlisten“ der Deutschen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Doch eines haben fast alle anvisierten Ziele miteinander gemein: Man braucht Zeit, um sie umzusetzen. Frank Rausch und Timm Kekeritz sind Experten für digitale Anwendungen, die das Leben vereinfachen. Sie haben mit MoneyMoney (moneymoney-app.com) selbst ein Programm entwickelt, das bare Zeit beim Banking spart. Damit im neuen Jahr mehr Raum für die wichtigen Dinge bleibt, stellen die App-Experten ihre 5 Lieblingswerkzeuge vor, die den Alltag produktiver gestalten.

1. Zeitfresser identifizieren
Um mehr Zeit für jene Dinge zu gewinnen, die man sich im neuen Jahr vorgenommen hat, muss man zuallererst seine persönlichen Zeiträuber entlarven. Das geht am besten, indem man über eine gewisse Zeit hinweg den Alltag dokumentiert und anschließend schaut, wofür man wie viel Zeit aufgewendet hat. Einfach und schnell geht das mit dem Kalender-Tool „Fantastical“. Einfach alle Vorhaben des Tages als Termine eintragen und am Ende des Tages überprüfen, ob die Zeiteinschätzung gepasst hat und warum manche Dinge länger gedauert haben. Der Vorteil gegenüber anderen Kalender-Apps ist, dass man bereits beim Eintragen der Termine keine Zeit mehr verschwendet. Mit einem Klick öffnet sich ein Textfeld, in das man direkt den Termin eintippt. Die App ordnet Ort, Datum und Betreff automatisch zu und kann sogar auf das Adressbuch zugreifen und Personen zum Termin einladen. „Ich benutze Fantastical gerne, um einen schnellen Überblick der anstehenden Termine zu bekommen. Mit einem Tastaturkürzel mache ich den Kalender auf, überfliege die Termine und mache den Kalender wieder zu. Das dauert fünf Sekunden”, sagt Frank Rausch. Die App für den Mac gibt es als kostenlose Testversion auf der Website unter flexibits.com oder zum direkten Kauf im Mac App Store.

2. Keep Focussed
Egal, welches Ziel man sich in den Kopf gesetzt hat: Um es zu erreichen, darf man es nicht aus den Augen verlieren. „Wenn man das fokussierte, organisierte Arbeiten im Alltag konsequent übt, überträgt es sich langfristig auch auf andere Lebensbereiche“, so Timm Kekeritz, der seine To-dos mit „Wunderlist“ strukturiert. Der Aufgabenmanager für Mac und Windows bringt mit seiner einfachen Bedienbarkeit Spaß ins Planen. Favoriten- und Ordner sowie Sortierfunktionen nach Datum bringen sogar in große Aufgabensammlungen Überblick. Besonders praktisch: Wunderlist synchronisiert die To-dos über den Webserver des Herstellers und macht die Aufgaben so auf allen Rechnern und Smartphones, die man benutzt, abruf- und bearbeitbar. Registrieren kann man sich kostenlos auf 6wunderkinder.com.

3. Alle Geldräuber im Blick
Ziele bleiben oft Träume, weil die Finanzierbarkeit dem Weg dorthin ein Bein stellt. Hinzu kommt, dass man oft gar nicht genau weiß, wer die Übeltäter sind, die das Konto immer wieder ins Minus drücken. Das liegt vor allem daran, dass man Giro-, Kreditkarten- und Sparkonto separat verwalten muss und sich so keinen Gesamteindruck über die finanzielle Lage schaffen kann. Zusätzlich kostet es Zeit, den Zahlendschungel zu durchforsten und die Kontobewegungen nachzuvollziehen. Abhilfe schafft „MoneyMoney“.
Die App für den Mac ermöglicht den Zugang zu allen Konten von einem zentralen Punkt aus. Dabei stellt sie die letzten Umsätze aller Konten auf einen Blick dar und zeigt den aktuellen Saldo an. Nutzerfreundlich aufbereitete Grafiken verbildlichen den Geldfluss im Zeitverlauf und geben einen Überblick, welche Ausgaben Optimierungspotenzial haben. Die kostenlose 30-tägige Testversion gibt es auf moneymoney-app.com. MoneyMoney ist auch im Mac App Store erhältlich.

4. Sich auf das Wesentliche konzentrieren
Auch beim Schreiben lautet das Motto für 2012 „Weniger ist mehr“. Das Schreibprogramm „Writer“ von iA eliminiert alle lästigen Störfaktoren, die den Schreibfluss unterbrechen und aus einfachen Textaufgaben einen Langstreckenlauf machen. Angefangen bei dem liebsten Ablenk-Kandidaten, der Formatierung, bis hin zu Aufmerksamkeitsdieben, wie z. B. Skype oder E-Mailbenachrichtigungen. „Writer“ blendet auf Wunsch alle anderen laufenden Programme aus, verzichtet auf Formatierung, verfügt über nur eine einzige Schrift, einen Zähler für Anschläge und Lesedauer – und sonst nichts. Die App für den Mac gibt es im Mac App Store für 6,99 Euro

5. Trotz allem Sinn für Einfachheit nichts Wichtiges verspassen
Nachdem nun die Zeitfresser identifiziert sind; die To-do-Liste und der Kalender überall verfügbar sind; die Konten mit nur einer App voll unter Kontrolle gebracht sind und auch das Niederschreiben von Gedanken, Konzepten, Strategien ein Leichtes sind, bleibt genug Zeit, über den Tellerrand zu schauen. Neben dem tagesaktuellen Geschehen wollen auch spannende Blog-Einträge zu persönlichen Interessen gelesen werden. Normalerweise ein klassischer Zeitkiller. Mit dem neuen Einfachheits-Prinzip aber nicht: Am besten man bucht sich im Kalender ein Zeitfenster, in dem man sich auf den neuesten Stand bringt. Anstatt das Internet nach Nachrichten und Inspiration zu durchforsten, engagiert man „Reeder“ – ein einfaches RSS-Feed-Tool, das alle wichtigen News sammelt und auf einen Blick verfügbar macht. Dank Synchronisierung kann man Reeder vom Mac, iPhone oder iPad aus nutzen. Erhältlich im Mac App Store.

(Redaktion)


 


 

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