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Senat plant Berufung eines Musikbeauftragten

Der Senat hat das Konzept für die Einrichtung des geplanten Musicboards beschlossen. Im Mittelpunkt des vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eingebrachten Konzepts stehen die Berufung einer oder eines Musikbeauftragten des Senats zum 1. Januar 2013 und der Aufbau des Musicboards als Kontakt- und Förderstelle für den Bereich Pop- und Rockmusik außerhalb der Verwaltung im ersten Halbjahr 2013.

Wowereit: „Der Senat setzt mit diesem Konzept einen neuen und bundesweit einzigartigen Akzent. Junge Musik und international erfolgreiche Unternehmen sind in unserer Stadt zu Hause. Die Berlin Music Week und das Berlin Festival im September haben das unter Beweis gestellt. Daran kann und muss die Pop- und Rockszene nun anknüpfen. Wir werden in innovative Projekte investieren, durch die sich positive Effekte für die Popmusikszene und -wirtschaft insgesamt ergeben."

Berlin ist das erste Land in Deutschland, das eine solche neuartige Fördersystematik für die Popmusik auf den Weg bringt. Im Landesetat stehen dafür im kommenden Jahr eine Million Euro zur Verfügung. Das Konzept zum Aufbau des Musicboards ist in den vergangenen Monaten in einem breiten und intensiven Dialog zwischen dem Senat und der Berliner Popmusikszene entwickelt worden. Seine zentralen Ziele sind:

1. Popmusikerinnen und -musiker unterstützen
Erfolgreiche Pop- und Rockmusik braucht vor allem gute Musikerinnen und Musiker. Das Musicboard wird sie deshalb unterstützen. Es ist Anlaufstelle und vermittelt professionelle Künstler an die richtigen Ansprechpartner in Verwaltung und Musikwirtschaft. Es schafft Transparenz der bestehenden Förderstrukturen und weitet bestehende Angebote für Aus- und Fortbildung aus.

2. Die Berliner Musikinfrastruktur verbessern
Erfolgreiche Pop- und Rockmusik braucht darüber hinaus eine gute Infrastruktur zu fairen Konditionen. Deshalb soll das Musicboard das bestehende Angebot an Proberäumen, Studios und Technik, Auftrittsmöglichkeiten und Toursupport analysieren und es mit Kooperationspartnern verbessern helfen.

3. Den Berliner Standort für Pop- und Rockmusik stärken (Standortmarketing)
Das Musicboard soll die Zusammenarbeit der Berliner Unternehmen gezielt verstärken und das Standortmarketing gemeinsam mit den anderen im Marketing tätigen Institutionen (wie Wirtschaftsverwaltung, Medienboard, Berlin Partner und visitBerlin) erweitern.
Es wird Schnittstelle sein zwischen Berliner Pop- und Rockmusikszene, Verwaltung und Wirtschaft und kann bei Konflikten vermitteln.

Der/die Musikbeauftragte für die Pop- und Rockmusik soll mit Beginn der Arbeit erste Förderprojekte auf den Weg bringen:

• Pop in Berlin – eine Standortanalyse über Fördermöglichkeiten und Professionalisierungsangebote für Popmusikerinnen und -musiker sowie Musikunternehmen in Berlin;
• Karrieresprungbrett Berlin – Konzeption und Umsetzung von Karrieresprungbrettern, um Berliner Nachwuchsmusikerinnen und -musiker bei nationaler oder internationaler Vermarktung zu unterstützen;
• Popmusik im Kiez – Kampagne und Maßnahmen für ein positives Nebeneinander von Live-Clubs und Nachbarschaft.

Die/der Musikbeauftragte und später das Musicboard sollen vor allem durch Kompetenz und Offenheit in und mit der Berliner Musikszene im Bereich Pop und Rock wirken. Sie agieren an der Schnittstelle zwischen Musikszene, Verwaltung, Wirtschaft und Partnerbranchen. Der/die Musikbeauftragte wird auch die Aufgabe haben, weitere Partner und Drittmittelgeber zu akquirieren.

(Senatsverwaltung Berlin)


 


 

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