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Berliner S-Bahn soll verkauft werden

Britisches Unternehmen zeigt Interesse an Berliner S-Bahn. Sie will fünf Linien übernehmen. Ab 2017 läuft der Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn aus. Die europaweite Ausschreibung ab 2017 ist zunächst nur für den Betrieb auf dem Ring und der südöstlichen Strecke zum neuen Flughafen vorgesehen.

Nach der Pannenserie und dem schlechten Image der Berliner S-Bahn, soll sie nun teilprivatisiert werden. Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung der Berliner S-Bahn und dem vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) begonnenen Wettbewerbsverfahren, möchte das britische Unternehmen National Express Group ab 2017 fünf Linien auf der südöstlichen Fahrstrecke übernehmen.

Die  National Express Group hat ihren Sitz in Birmingham und betreibt zwei Bahnnetze sowie ein flächendeckendes Fernbusnetz. 2012 wurde es als bester britischer Zugbetreiber ausgezeichnet. Tätig ist das Unternehmen auch in Spanien, Marokko, den USA und Kanada.

Das Ausschreibungsverfahren soll rund zwei Jahre dauern. Der neue Privatanbieter soll alle  Beschäftigten der Berliner S-Bahn sowie die bisher vereinbarten Tarifverträge einhalten. Mit einer Entscheidung über den neuen S-Bahn Betreiber sei vor 2014 nicht zu rechnen.

(MV)


 


 

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