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Neue Partnerschaft zwischen sechs Berliner Kultureinrichtungen und der BIM

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und sechs Kultureinrichtungen des Landes Berlin werden künftig eng zusammenarbeiten. Ab 1. Januar 2009 wird die BIM für einen Großteil der Bewirtschaftung sowie für Baumaßnahmen der Kulturgebäude an neun Standorten verantwortlich sein.

Zu den neuen Kunden gehören die Stiftung Deutsches Technikmuseum mit der Archenhold-Sternwarte, dem Zuckermuseum und dem Zeiss-Großplanetarium, das Berliner Ensemble, die Stiftung Berlinische Galerie, das Konzerthaus Berlin, das Literaturhaus Berlin und das Maxim Gorki Theater.

 Insgesamt verfügen diese Kultureinrichtungen über eine Bruttogrundfläche von knapp 200.000 m². „Wir sind stolz, dass wir unsere Dienstleistungen künftig für solch renommierte Häuser erbringen dürfen und haben großen Respekt vor dieser Aufgabe“, erklärte Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM. Ziel ist es, die Einrichtungen künftig zu entlasten und ihnen zu ermöglichen, sich auf ihre Kernauf-gaben im kulturellen Bereich zu konzentrieren. Darüber hinaus soll durch ein ganzheitliches Facility Management die Optimierung in der Gebäudebewirtschaftung gewährleistet werden. Eine der wich-tigsten Aufgaben wird die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebes in den Kulturimmobilien sein.

 „Wir begrüßen es, dass die BIM als professioneller Immobiliendienstleister der Kultur den nötigen Raum für ihre eigentlichen Aufgaben schafft“, sagte André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten.

 Die BIM wurde 2003 als 100prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Im Auf-trag des Landes verwaltet die Gesellschaft neben den Dienstgebäuden der Berliner Hauptverwal-tung eine Vielzahl von Landesimmobilien, darunter Finanzämter, Gerichtsgebäude und berufsbil-dende Schulen sowie Immobilien der Berliner Polizei und Feuerwehr. Seit dem 1. November 2008 ist die BIM darüber hinaus als Geschäftsbesorger im Auftrag des Bundes und des Landes Berlin für den ehemaligen Flughafen Tempelhof eingesetzt. Seit 1. Januar 2009 gehören auch Kultureinrich-tungen in das Portfolio.

Der Bestand der BIM umfasst rund 900 Gebäude. Ein Großteil davon gehört dem Land Berlin und ist im "Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin" zusammen gefasst. Ein kleinerer Teil ist am freien Markt angemietet. Insgesamt bewirtschaftet die Gesellschaft inzwischen rund 3,5 Millionen Quadratmeter Bruttogrundfläche. Bis Ende 2007 konnten Einsparungen von etwa 204 Millionen Euro erzielt werden. Dies ist ihr durch eine bessere Ausnutzung der landeseigenen Flächen und die Abmietung externer Mietflächen gelungen. Auch die optimierte Bewirtschaftung der Liegenschaften hat zu Einspareffekten beigetragen. Darüber hinaus wurde der Sanierungsstau um rund 21 Millio-nen Euro abgebaut.

(Redaktion)


 


 

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