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Berliner sprechen sich positiv für Olympia aus

Der DOSB hat am Dienstag die Ergebnisse der Forsa-Umfrage zu einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2024/28 in Berlin oder Hamburg veröffentlicht: 55 Prozent der Berliner stimmten für Olympia in ihrer Stadt.

Darin wurden repräsentativ je 1500 Einwohnerinnen und Einwohner (ab 14 Jahren) der beiden Städte telefonisch zu ihrer Meinung über die Bewerbungspläne gefragt. Eine Umfrage mit nahezu identischen Fragen hatte es bereits im September 2014 gegeben.

Der Februar-Umfrage zufolge würden es 81 Prozent der Berliner und 82 Prozent der Hamburger begrüßen, wenn wieder einmal Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland stattfänden. In beiden Städten gab es in dieser Frage somit einen Aufwuchs um jeweils zwei Prozentpunkte im Vergleich zu den Umfrageergebnissen vom September. Sie liegen damit deutlich über dem in verschiedenen Umfragen gemessenen Durchschnitt der Bundesbürger insgesamt, bei denen die Zustimmung zu einer deutschen Bewerbung zwischen zwei Drittel und drei Viertel lag.

Zuwächse gab es bei den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte auch bei der konkreten Frage nach einer Olympiabewerbung ihrer Stadt. In beiden Fällen zeigte die Umfrage eine Mehrheit für das Projekt, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. In Berlin sprachen sich 55 Prozent der Befragten für eine Bewerbung aus (im September waren es 48 Prozent), in Hamburg 64 Prozent (53 Prozent). Der Zuwachs beträgt somit in Berlin sieben Prozentpunkte, in Hamburg elf. Gleichzeitig sank in beiden Städten die Zahl der Menschen, die das Projekt ablehnen. In Berlin von 49 Prozent auf 39 Prozent (minus 10), in Hamburg von 44 Prozent auf 32 (minus 12).

Zudem wurde die Frage gestellt: „Unabhängig von ihrer persönlichen Meinung: Glauben Sie, dass die Mehrheit der Berliner/Hamburger eher für oder gegen eine Bewerbung der Stadt um die Austragung der Olympischen Spiele ist?“ Hier glaubte die Hälfte der Berliner (50 Prozent) an eine Mehrheit. Im September waren es 44 Prozent. In Hamburg waren es 77 Prozent, die von der Mehrheit in ihrer Stadt ausgingen, nachdem es im September 56 Prozent gewesen sind.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann erklärte zu den Umfrageergebnissen: „Wir freuen uns über die riesige Zustimmung zu Olympischen und Paralympischen Spielen und vor allem auch darüber, dass es in beiden Städten Zuwächse bei der konkreten Bewerberfrage gab. Wir haben vor Ort gespürt, dass sich das Meinungsklima positiv entwickelt hat. Nun haben wir eine gute Grundlage für den weiteren Entscheidungsprozess.“

Zu den Ergebnissen der Olympia-Umfrage von Forsa sagt Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB): "Berlin ist reif für Olympia. Die Mehrheit der Bürger ist überzeugt, dass die Spiele eine enorme Chance für die Stadt und die gesamte Region wären. Das ist ein großer Erfolg für die Olympia-Kampagne, die die Wirtschaft von Anfang an unterstützt hat. Jetzt geht es darum, auch die Zweifler zu überzeugen. In Berlin sind ganz besondere Spiele möglich, die die Stadt lange über die Wettbewerbe hinaus prägen und modernisieren werden. Sie können ein Gewinn für alle Bürger werden. Politik, Wirtschaft und Sport müssen nun ein Konzept entwickeln, das die Stadt nicht nur fit macht für Olympia, sondern für das Wachstum der nächsten Jahre und Jahrzehnte."

Die computergestützte Telefonumfrage fand in Berlin vom 16. bis 22. Februar 2015 statt, in Hamburg vom 19. bis 27. Februar. Weitere Infos gibt es unter: www.dosb.de

(Quelle: DOSB und uvb-online.de/Presse)

(Redaktion)


 

 

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