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Online-Banking

Knapp 50 Prozent der Deutschen nutzen Online-Banking

Beim Internet-Banking bewegt sich Deutschland noch im Mittelfeld. Wegen bedenken in Sachen Sicherheit lassen viele Internet-Nutzer noch die Finger vom Online-Banking. Der Hightech-Verband Bitkom hat Tipps fürs sichere Online-Banking zusammengestellt.

Über 28 Millionen Deutsche erledigen ihre Bankgeschäfte online. Damit nutzen derzeit über 45 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren Online-Banking. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld. Das gab der Hightech-Verband Bitkom auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat bekannt. Spitzenreiter beim Online-Banking sind Norwegen und Island mit je 86 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Finnland mit 82 und den Niederlanden mit 80 Prozent. In Frankreich nutzen 54 Prozent Online-Banking. Schlusslicht ist Rumänien mit einer Quote von nur drei Prozent. In den 27 EU-Ländern erledigen aktuell im Schnitt 38 Prozent der Bevölkerung Bankgeschäfte per Internet, ein Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. „Offenbar beeinflussen hierzulande zwei Faktoren das Online-Banking: Deutschland hat im internationalen Vergleich eine sehr hohe Dichte von Bankfilialen, zudem sind die Sicherheitsbedenken bei uns besonders hoch“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Jeder vierte Internetnutzer (25 Prozent) verzichtet aus Sicherheitsgründen auf Bankgeschäfte im Internet.

Hier die wichtigsten Tipps des Bitkom gegen Angriffe von Betrügern.

1. Gesunde Vorsicht bei E-Mails

Banken bitten ihre Kunden nie per E-Mail, vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Diese Mails sind immer gefälscht – am besten sofort löschen. Das gleiche gilt für dubiose E-Mails von Unbekannten – vor allem, wenn eine Datei angehängt ist oder ein Link, dem der Nutzer unbedingt folgen soll. Hinter dem Anhang könnte ein Schadprogramm stecken, zum Beispiel ein Phishing -Trojaner. Solche verdächtigen Dateien auf keinen Fall öffnen! Hinter dem Link verbirgt sich in der Regel eine präparierte Webseite, die den Rechner beim Aufruf verseucht. Häufig wird in der E-Mail mit einer Kontosperre gedroht. Mit solchen Einschüchterungen wollen Betrüger Bankkunden unter Druck setzen. PC-Nutzer sollten Drohungen ignorieren und Phishing-Mails nie beantworten.

2. Den Computer vor Schädlingen schützen

Wichtig ist eine gute Sicherheitsausstattung des Computers. Vor der ersten Internet-Sitzung müssen ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall installiert werden, um den PC vor schädlichen Dateien zu schützen. Für diese Schutzprogramme, das Betriebssystem und den Internet-Browser werden regelmäßig Aktualisierungen angeboten, die auch automatisiert abgerufen werden können. Updates sind umgehend zu installieren. Datenträger wie Speicherkarten, USB-Sticks oder CDs sollten vor der Nutzung auf Viren geprüft werden. Öffentliche Computer oder Internet-Cafés sind für Bankgeschäfte wenig geeignet.


 


 

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