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Online-Sicherheit

Wirtschaft soll bei Online-Sicherheit stärker Verantwortung übernehmen

Cyber-Angriffe auf die Wirtschaft werden immer häufiger und stärker. Dabei geht es meistens um Industriespionage. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) möchte mit der Wirtschaft Gesetzes-Eckpunkte absprechen, die diese verpflichten sollen, stärker auf Online-Sicherheit zu achten.

Deutsche Firmen, welche eine wichtige Infrastruktur im Internet bereitstellen, haben unterschiedliche Sicherheitsstandards. Deshalb möchte Innenminister Friedrich für alle Branchen Mindestanforderungen festlegen. Es soll in der Zukunft für Cyber-Angriffe, die die öffentliche Ordnung gefährden, eine Meldepflicht geben. Die Betreiber von Web-Servern sollen verpflichtet werden, die Mindest-Standards für Online-Sicherheit einzuhalten.

Die Deutsche Telekom setzt sich bereits verstärkt für ein gemeinsames Vorgehen ein. Der Chef des Tochteruntenehmens T-Systems, Reinhard Clemens, schlägt die Gründung eines Überwachungszentrums für die wichtigsten IT-Systeme aus allen Branchen vor. Dieses Zentrum soll aus dem Zusammenschluss verschiedener Firmen entstehen. Außerdem möchte er eine IT-Sicherheitstruppe, eine Art „Noteingreiftruppe“, ins Leben rufen.

Die internationalen Experten befürworten die Vorschläge von Clemens, besonders die Einführung eines Gütesiegels mit Mindestanforderungen. Allerdings warnt Steve Durbin, Vizepräsident des Information Security Forums, dass dadurch ein falsches Sicherheitsgefühl entstehen könnte.

Die Sicherheitsmaßnahmen müssten seiner Ansicht nach von jedem Unternehmen an die jeweiligen Besonderheiten angepasst werden.

(Redaktion)


 


 

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