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Optimistische Hightech-Branche

IT bleibt Wachstumsmotor für Deutschland

Die IT-Branche blickt einer aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom zufolge optimistisch in das erste Halbjahr 2013. Fast 80 Prozent der IT-Unternehmen erwartet steigende Umsätze. CeBIT als Auftakt in ein sehr gutes IT-Jahr. Fachkräftemangel bleibt auch 2013 größtes Problem der Branche.

Die Hightech-Branche startet äußerst schwungvoll in das Jahr 2013 und lässt die IT-Unternehmen optimistisch in die Zukunft schauen. In seiner aktuellen Konjunkturumfrage stellt der Hightech-Verband Bitkom fest, dass knapp drei Viertel der IT- und Telekommunikationsunternehmen mit steigenden Umsätzen im ersten Halbjahr 2013 rechnen. Etwa 14 Prozent erwarten Umsätze auf Vorjahresniveau. Nur rund jedes neunte Unternehmen erwartet schlechtere Geschäfte als im selben Zeitraum 2012.

Der Bitkom-Index verbessert sich damit deutlich von 41 auf 64 Punkte. „Die Bitkom-Branche war und ist ein Wachstumsmotor für Deutschland. Sie wird in diesem Jahr damit deutlich stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Als Querschnittstechnologie hat IT eine herausragende Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit fast aller anderen Branchen. Die Zuversicht der Bitkom-Unternehmen ist ein gutes Signal für die gesamte Volkswirtschaft“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Besonders zuversichtlich sind Softwarehäuser, die von Umsatzsteigerungen von 87 Prozent ausgehen. Anbieter von IT-Dienstleistungen sind ebenfalls überaus optimistisch und rechnen mit einem Umsatzplus von 82 Prozent. Der ungebrochene Boom bei Smartphones und Tablets mit steigendem Bedarf an mobilen Lösungen sowie die weiter hohe Nachfrage nach Cloud-Computing führen hier zu wachsenden Umsätzen.

78 Prozent der Unternehmen erwarten steigende Umsätze

Das Gesamtjahr dürfte für die Hightech-Branche ähnlich gut laufen: 78 Prozent der Unternehmen erwarten für 2013 steigende Umsätze, nur 7 Prozent einen Umsatzrückgang. Damit verbinden sich gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Mehr als jedes zweite Unternehmen will im Laufe des Jahres Personal einstellen, nicht einmal jedes zehnte befürchtet einen Stellenabbau. „Die bevorstehende CeBIT dürfte angesichts dieser Zahlen der Auftakt für ein sehr gutes IT-Jahr werden“, sagte Kempf.

Fachkräftemangel weiterhin problematisch

Größtes Problem der Branche bleibt der Fachkräftemangel. Rund jedes zweite ITK-Unternehmen bezeichnet unverändert die Fachkräftesituation als behindernd für das eigene Geschäft. Verbessert haben sich verglichen mit dem Jahresende 2012 die Exportnachfrage sowie die Finanzierungssituation. Nannten damals noch 18 Prozent die Exportnachfrage und 15 Prozent die Finanzierungssituation als behindernd für das eigene Unternehmen, so sind es jetzt nur noch acht beziehungsweise neun Prozent.

(Bitkom)


 


 

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