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  • 15.02.2016, 11:21 Uhr
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  • Berlin
PAULA / FILM

Paula-Preis für den Schauspieler Henry Hübchen

Der Progress Film-Verleih und die Industrie- und Handelskammer zu Berlin luden anlässlich der Berlinale zur Paula-Preisverleihung und zum anschließenden Empfang in das Ludwig Erhard Haus ein.

Henry Hübchen, der Paula-Preisträger 2012, begann seine Filmkarriere bei der DEFA 1965 mit einer Nebenrolle in dem Indianerfilmklassiker „Die Söhne der großen Bärin“. Seine erste wichtige Filmrolle hatte er 1974 in „Jakob der Lügner“, dem einzigen Oscar-nominierten DEFA-Film. Damit gelang ihm der mediale Durchbruch, zahlreiche Film- und Theaterrollen folgten. 1975 überzeugte er in einer der Hauptrollen in „Die Moral der Banditen“. Nicht zuletzt aufgrund seiner Theaterarbeit zählte Hübchen zu einem der populärsten Schauspieler der DDR. Von 1974 bis 2002 war er festes Ensemblemitglied an der Berliner Volksbühne. Nach dem Mauerfall, ab 1992, ging er mit dem Intendanten Frank Castorf eine fruchtbare, künstlerische Verbindung ein.

Die „PAULA“ steht als Preis sowohl für die Bedeutung des deutschen Filmerbes, als auch zukunftsweisend für die Stärkung des deutschen Filmschaffens. Bisherige Preisträgerinnen waren Katrin Sass 2010 und Katharina Thalbach 2011. Sie ist eine vollständig aus Bronze gegossene Frauenfigur. Die Skulptur entwarf der bekannte Künstler und Filmschaffende Jürgen Böttcher.

Mit der Beteiligung an dem Filmpreis unterstreicht die IHK Berlin die Bedeutung der Filmwirtschaft für die Bundeshauptstadt. Dazu erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder: „Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo in Berlin ein Filmset eingerichtet wird. Oft laufen Dreharbeiten für mehrere Filme gleichzeitig. Auch daran wird deutlich, dass sich Kunst und Kommerz zum Wohle unserer Stadt gut ergänzen. Berlin ist von jeher DIE Kino- und Filmstadt Deutschlands. Mit unserem Engagement bei der Paula würdigen wir das große, mitunter wechselvolle Erbe der Berliner Filmgeschichte und die Kreativität und Innovation heutiger Produktionen. Henry Hübchen gilt unser herzlicher Glückwunsch zu diesem Preis. Sein schauspielerisches Können ist oft Garant, dass ein Film zum Kinoerfolg wird, in künstlerischer, aber dadurch auch in wirtschaftlicher Hinsicht.“

Der Progress Film-Verleih und die IHK Berlin präsentieren im Berlinale-Monat Februar außerdem die Ausstellung „Filmstadt Berlin“ mit Filmfotos und Plakaten aus der Zeit von 1946 bis 1990. Anlass ist das diesjährige Jubiläum „775 Jahre Berlin“. Der Besucher gewinnt damit einen neuen Blick auf die Stadt – quasi mit den Augen der Filmschaffenden, verkörpert auch durch berühmte Schauspieler wie Hildegard Knef, Angelica Domröse, Michael Gwisdek, Götz George oder Otto Sander.

Die Ausstellung ist in der IHK Berlin, Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin, vom 9. bis zum 29. Februar, montags bis freitags, jeweils in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.

(Redaktion)


 

 

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